Berufspraktische Erfahrung und Kooperation mit Unternehmen

Das Projekt JadeProf bietet Möglichkeiten der Ergänzung fehlender Praxiserfahrung für geeignete Kandidat_innen, die eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften anstreben. Wir arbeiten zu diesem Zweck mit Unternehmen und Einrichtungen zusammen.

Für Personen, die an einer berufspraktischen Qualifizierung für eine Professur interessiert sind, steht Dr. Kerstin Abel als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Unternehmen und Einrichtungen, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, wenden sich gerne an Dr. Kerstin Abel.

Berufspraktische Erfahrung auf dem Weg zur Professur

Bewerberinnen und Bewerber auf eine Professur müssen laut NHG „besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen“, nachweisen. Die berufspraktische Qualifikation kann dabei in Vollzeit oder in Teilzeit mit mindestens 50 Prozent Beschäftigungsanteil erlangt werden.

Das Projekt JadeProf bietet Möglichkeiten des Erwerbs von fehlender Praxiserfahrung für geeignete Kandidat_innen, die eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften anstreben. Wir arbeiten hierfür mit Unternehmen und Einrichtungen zusammen.   

Bei Bedarf kann parallel zur Praxiserfahrung auch fehlende Lehrerfahrung ergänzend erworben werden.

Die wichtigsten Eckdaten

Förderungsdauer

bis zu drei Jahre, längstens jedoch bis zum 31. März 2027

Ihre Arbeitszeit

50 bis 100 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung im Unternehmen oder einer Einrichtung auf Wunsch und bei Bedarf ergänzt durch bis zu 20 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung an der Hochschule

Bedingungen

  1. Es handelt sich um ein Tätigkeitsfeld, für welches erfahrungsgemäß wenige Bewerbungen auf Ausschreibungen für Professuren eingehen (Beispiele: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, neu akademisierte Gesundheitsberufe, Nautik).
  2. Es handelt sich um eine Tätigkeit, die von einer regulären Beschäftigung im Unternehmen oder der Einrichtung deutlich zu unterscheiden ist, beispielsweise ein abgrenzbares Projekt.
  3. Unternehmen oder Einrichtung stellen einen Antrag auf Förderung der dortigen Tätigkeit. Dieser wird positiv beschieden.

Bei Fragen oder für mehr Informationen steht Ihnen Dr. Kerstin Abel gerne zur Verfügung.

 

Falls Sie als Promovierende_r oder Postdoc einen Einstieg in die Praxis suchen, unterstützt auch die Innovative Hochschule Jade Oldenburg! (IHJO) über das Teilprojekt  „Karrierewege“. Hier können Sie im Rahmen des Formats „Ab in die Praxis“ drei Monate in einem Unternehmen arbeiten. Auch dies können erste Zeiten sein, die auf dem Weg zu einer Professur an einer HAW als außerhochschulische Berufserfahrung anrechenbar sind.

 

Berufspraktische Qualifizierung in Ihrem Unternehmen/Ihrer Einrichtung

Das Berufsbild „Professor_in an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften“ ist dadurch gekennzeichnet, dass neben wissenschaftlicher Qualifikation und Erfahrung in der Lehre auch Berufspraxis außerhalb einer Hochschule erwartet wird.

Das Projekt JadeProf unterstützt geeignete Interessent_innen für eine Professur beim Erwerb von Praxiserfahrung. Im Zusammenhang damit suchen wir aktiv nach geeigneten Partnern. Möglich ist eine zu 50 Prozent geförderte Beschäftigung von Personen, die langfristig an einer Professur interessiert sind, in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Einrichtung.

Die wichtigsten Eckdaten

Förderumfang

50 Prozent des Beschäftigungsentgelts für die Tätigkeit im Unternehmen/der Einrichtung

Förderungsdauer

bis zu drei Jahre, längstens jedoch bis zum 31. März 2027

Arbeitszeit

50 bis 100 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung im Unternehmen/in der Einrichtung auf Wunsch und bei Bedarf ergänzt durch bis zu 20 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung an der Hochschule

Bedingungen

  1. Es handelt sich um ein Tätigkeitsfeld, für welches erfahrungsgemäß wenige Bewerbungen auf Ausschreibungen für Professuren eingehen (Beispiele: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, neu akademisierte Gesundheitsberufe, Nautik).
  2. Es handelt sich um eine Tätigkeit, die von einer regulären Beschäftigung im Unternehmen/der Einrichtung deutlich zu unterscheiden ist, beispielsweise ein abgrenzbares Projekt.
  3. Es wird ein Antrag auf Förderung der Tätigkeit im Unternehmen/der Einrichtung gestellt und positiv beschieden.

Für mehr Informationen und bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Kerstin Abel. Wir freuen uns auf den Austausch und die Zusammenarbeit!

 

Das Projekt

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