Er spricht passend zu seinem Wahlpflichtkurs über kleine Eingriffe in bestehende Situationen, die die Kraft haben, den Dingen einen anderen Klang zu geben. Langs Ausführungen beinhalten Beispiele aus den Bereichen Kunst, Spaziergangswissenschaft, Planung, Politik und der Welt des Alltags. Hintergrund bildet das Konzept vom „kleinstmöglichen Eingriff“ (l’intervento minimo) im Gegensatz zu großangelegten, umfassenden Planungsansätzen. Diese von Lucius Burckhardt (Soziologe, ehem. Werkbund-Vorsitzender) und Bernard Lassus (Landschaftsarchitekt und Künstler) in den 1980er Jahren entwickelte Idee zeigt sich heute aktueller denn je.
90 Minuten-Vortrag von Gerhard Lang am 30.3.