Michael Anselm und Marten Buns | Entwerfen 3 | Mehrgenerationenwohnen in Oldenburg

NOT ONLY a Wooden Cuboid

Visualisierung außen
  • Visualisierung außen
    Visualisierung außen
  • Lageplan
    Lageplan
  • Grundriss EG
    Grundriss EG
  • Längsschnitt
    Längsschnitt
  • Querschnitt
    Querschnitt
  • Ansicht Süd
    Ansicht Süd
  • Ansicht Nord
    Ansicht Nord
  • Ansicht Ost und West
    Ansicht Ost und West
  • Visualisierung innen
    Visualisierung innen
  • Modellfoto
    Modellfoto
Visualisierung außenVisualisierung außenLageplanLageplanGrundriss EGGrundriss EGLängsschnittLängsschnittQuerschnittQuerschnittAnsicht SüdAnsicht SüdAnsicht NordAnsicht NordAnsicht Ost und WestAnsicht Ost und WestVisualisierung innenVisualisierung innenModellfotoModellfoto
Bitte auf das Bild klicken

Der Neubau des Mehrgenerationenhauses "Wooden Cuboid" ist auf dem Grundstück Kaspersweg Ecke Lerigauweg zu finden. Die Lage zeichnet sich durch eine gute Infrastruktur, Nahversorgung und die Nähe zu KiTas und Schulen aus. Mit dem Rad ist man in wenigen Minuten in der Innenstadt oder im Grünen. Des Weiteren wird das Grundstück durch den alten Eichenbestand und den im Süden gelegenen Bach aufgewertet.
Die Orientierung des Gebäudes ist aufgrund der ruhigen Infrastruktur, des Sonnenstandes und des Baches in Richtung Süden ausgerichtet. Der westliche Gebäudeteil, der später die Wohnung einer Familie darstellt, ist in Richtung Kaspersweg gerückt, um eine einladende Wirkung zu erzeugen. Die beiden Schenkel des Gebäudes schotten die anliegenden Straßen ab und sorgen dafür, dass sich der Baukörper in Richtung Garten öffnet. Daraus resultiert eine Aufwertung des Innenhofes.
Das Projekt "Not Only a Wooden Cuboid" ist der Lebensraum für eine Gemeinschaft, in der alle Parteien sowohl genügend Privatsphäre, als auch einen großen in der Mitte gelegenen Gemeinschaftsraum vorfinden. Dieser kann für gemeinsame Aktivitäten genutzt werden. Das Ziel ist es, dass die beiden verschiedenen Generationen sich einander beistehen und so das Leben eines Jeden aufgewertet wird.
Mit Hilfe einer freistehenden Treppe und einer Galerie, die die beiden Gebäudeteile verbindet wird das Gebäude durch den Gemeinschaftsraum erschlossen. Zweck dieser Erschließungsform ist, dass die Interaktion der Bewohner untereinander gestärkt wird. Außerdem schafft die Galerie eine ruhige Atmosphäre im darunter gelegenen Gemeinschaftsraum. Die Wohnungen des östlich gelegenen Schenkels werden durch die an der süd-westlichen Seite gelegenen Flure erschlossen. Durch die Positionierung der Erschließung an der Außenseite wird die Ausrichtung und die Interaktion zu dem im Süden gelegenen Gartenbereich gestärkt.
Auch die Anordnung der Fenster trägt dazu bei, dass eine klare Unterscheidung zwischen öffentlichen Bereich im Nord-Osten (bedingt durch Straßen) und privatem Außenraum im Süden abzulesen ist. So sind die kleineren Fenster zur Straßenseite punktuell und scheinbar zufällig angeordnet und die größeren Fenster zum Innenraum geordnet und flächig.
So wird der Außenraum abgeschottet und innen erzeugen die flächigen Fenster, eine einladende Wirkung. Die Fassade des zweischaligen Mauerwerks, aus hell geschlemmten Ziegeln, soll eine ruhige und neutrale Stimmung erzeugen und im Kontrast zum gemütlichen Holz stehen. Dieses wirft im inneren Gemeinschaftsraum schöne Schatten und unterstreicht zudem durch den Materialwechsel, dass bei der Entwurfskonzeption ein dritter Baukörper eingeschoben wurde.
Das Holz der Terrasse und der Fassade stellt zudem, mit der Unterstützung der großen Falttür, eine Verbindung zwischen Erdgeschoss und Außenraum her. In diesem ist ein aufgestauter Teich mit integriertem Kinderspielplatz zu finden.
Im Inneren des Mehrgenerationenhauses ist der Ausbau bewusst schlicht gehalten, so dass sich die Bewohner selbstverwirklichen können. Das Sheddach soll durch seine Form und Lichtdurchlässigkeit zum einen eine Großzügigkeit ausstrahlen und zum anderen zu Tatendrang und Produktivität anreizen.
Wir hoffen durch den Entwurf des Mehrgenerationenhauses "Not only a Wooden Cuboid" den Bewohnern einen Lebensraum zu bieten, in dem ihre Gemeinschaft durch die konzeptuellen Aspekte gestärkt wird und die Selbstverwirklichung angeregt wird. Durch flexible Grundrisse, bewusste Auswahl der Materialien und Erschaffen von qualitativ hochwertigen Räumen wird die Lebensqualität gestärkt.