Forschungsgruppe Audiologie

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Inga Holube ist mit verschiedenen Themen aus dem breiten Spektrum der Audiologie befasst.

Viele Projekte werden kooperativ mit nationalen wie internationalen Partnern durchgeführt. Schwerpunkte sind:

  • Hördiagnostik und -rehabilitation
  • Methodenevaluation
  • Ecological Momentary Assessment
  • Standardisierung
  • Epidemiologische Hörforschung

Aktuelle Projekte

Momentane und zeitnahe Bewertung alltäglicher Hörerfahrungen EMA-RÜCKBLICK

EMA-Rückblick untersucht Methoden-Varianten von Ecological Momentary Assessment (EMA). EMA steht für eine wiederholte, über einen längeren Zeitraum durchgeführte Befragung im Alltag, bei der Hörsituationen möglichst an Ort und Stelle zu beschreiben und zu bewerten sind.

Seit einigen Jahren werden vermehrt EMA-Studien mit Hörgerätenutzern durchgeführt, um Hörgeräte-Einstellungen in realen Alltagssituationen zu prüfen. Anders als in kontrollierten Laboruntersuchungen lassen sich in EMA-Studien jedoch häufig keine Unterschiede zwischen verschiedenen Hörgeräteprogrammen detektieren. In diesen Fällen ist vielfach unklar, ob sich die im Labor erkannten Unterschiede im Alltag nicht realisieren oder aufgrund des EMA-Designs nicht detektiert werden. Schließlich ist das Hörerleben nicht nur zeitlich sehr variabel, sondern wird in der Regel auch durch selbsttätige Eingriffe aktiv gestaltet, z.B. durch eine Änderung der Lautstärke an den Hörgeräten, Mediengeräten oder durch einen Hinweis an Gesprächspartner.

In der Studie EMA-Rückblick werden deshalb Alltagsbefragungen mit Bezug zu drei unterschiedlichen Zeitintervallen durchgeführt: gegenwärtige Situation (ZI-1), schwierigste Hörsituationen in den vorangehenden 30 Minuten (ZI-2) und im Tagesrückblick (ZI 3). In der kurz rückblickenden Befragung (ZI-2) wird zudem erfasst, ob und ggf. wie die Probanden versuchten, die Hörsituation aktiv zu gestalten.

Erfahrene Hörgerätenutzer werden für die Dauer der Studienteilnahme mit hochwertigen kommerziell erhältlichen Hörgeräten versorgt. Die Hörgeräte sind mit zwei unterschiedlichen, validierten Programmen A und B ausgestattet, die den Nutzern randomisiert, doch jeweils für einen ganzen Tag zugewiesen werden. Das Hauptaugenmerk der Datenauswertung richtet sich auf den Kontrast zwischen den Hörgeräteprogrammen, der getrennt für die verschiedenen Zeitintervalle analysiert wird.

Projektleitung: Inga Holube, Nadja Schinkel-Bielefeld (Sivantos GmbH)
Mitarbeit: Petra von Gablenz, Alexandra Winkler
Projektlaufzeit: 1/2022 – 1/2023
Kooperationspartner und Fördermittelgeber: Sivantos GmbH, Erlangen

Richtungsabhängige Bezugskurven für den Freiburger Einsilbertest RIBEFREI

Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung haben insbesondere in geräuschvollen Umgebungen Schwierigkeiten, Sprache von Störgeräuschen zu trennen. Daher ist die Verbesserung des Sprachverstehens im Störgeräusch durch eine Hörsystemversorgung besonders wichtig. Dabei übt nicht nur die Art des Störgeräusches, sondern auch die Raumakustik und die Richtung aus der das Störgeräusch kommt, einen entscheidenden Einfluss auf das Sprachverstehen aus.

In der Hilfsmittelrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses ist die Überprüfung der Hörsystemversorgung beschrieben. Zur Erfassung des Hörerfolgs mit Hörsystem wird in Deutschland am häufigsten der Freiburger Einsilbertest (FBE) verwendet. Allerdings ist die zu nutzende räumliche Anordnung der Lautsprecher für die Präsentation von Sprache und Störgeräusch nicht näher spezifiziert, sodass eine quantitative Bewertung der Hörbeeinträchtigung und die Vergleichbarkeit von Messergebnissen bei verschiedener Anordnung nicht möglich ist.

Zusätzlich fehlt es an Bezugskurven (Referenzwerten) für unterschiedliche räumliche Anordnungen für einen Vergleich des Sprachverstehens mit und ohne Hörbeeinträchtigung. Um diese Lücke zu schließen, erfolgen innerhalb des Projekts RIBEFREI Messungen des Sprachverstehens in verschiedenen Messräumen und bei unterschiedlichen räumlichen Präsentationen der Signale. Es ist davon auszugehen, dass die Raumakustik bei der Hörsystemanpassung unterschiedlich ist und auch die Darbietung der Signale nicht einheitlich erfolgt. Somit sind die in diesem Projekt gewonnenen Ergebnisse von hoher praktischer Bedeutung.

Das Institut für Hörtechnik und Audiologie (IHA) der Jade Hochschule in Oldenburg und das Deutsche Hörgeräte Institut (DHI) in Lübeck haben sich zum Ziel gesetzt, eine Norm für unterschiedliche räumliche Messkonfigurationen zu erarbeiten und diese als Grundlage für eine etwaige Neufassung der Hilfsmittelrichtlinie zu empfehlen

Antragsteller_innen: Inga Holube Hendrik Husstedt Matthias Blau
Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiter_innen: Alexandra Winkler Tobias-Rothe Florian Denk Larissa Jäger
Projektlaufzeit: 09/2021 – 08/2023
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
In Kooperation mit: Deutsches Hörgeräte Institut GmbH, Lübeck

Audiologischer Hörtest mit synthetischer Sprache: Sprachverstehen und Höranstrengung ASYNSA

Tests zum Hörvermögen werden u.a. durch die Präsentation von standardisierter Sprache durchgeführt. Einerseits stehen die verfügbaren Sprachtests z.T. seit langer Zeit in der Kritik und bedürfen einer Weiterentwicklung. Andererseits sind neue Sprachaufnahmen und deren Optimierung für die klinische Anwendung sehr aufwändig.

In dem Promotionsvorhaben soll deshalb synthetische Sprache eingesetzt werden, die Vorteile bei der Generierung von größeren Mengen an Sprachmaterial verspricht. Die Einsetzbarkeit von synthetischer Sprache wird zunächst für einen bestehenden Sprachtests mit Alltagssätzen nachgewiesen. Im Anschluss wird ein neuer, innovativer Sprachtest, der die Kritik an bestehenden Sprachtests aufnimmt, konzipiert, entwickelt und bezüglich seiner Qualitätseigenschaften untersucht. Zum Abschluss wird die klinische Anwendbarkeit des neuen Sprachtests überprüft.

Antragstellerin und Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiterin: Saskia Ibelings
Projektlaufzeit: 03/2021 – 02/2024
Fördermittelgeber: Jade Promotionsstipendien-Programm (Jade2Pro.2.0)
In Kooperation mit: PD Dr. Thomas Brand, Universität Oldenburg

Good auditory ecology for active and healthy aging - Gutes Hören für aktives und gesundes Altern AUDEC

AudEc ist ein schwedisch-britisch-deutsches Kooperationsprojekt. Wissenschaftler_innen erforschen die akustischen Alltagsbedingungen und ihre Wahrnehmung durch das alternde Gehör. Eine zentrale Methode des Projekts ist das Ecological Momentary Assessment (EMA). Unter EMA versteht man eine vielfach wiederholte, mit digitalen Hilfsmitteln durchgeführte Erhebung subjektiver und objektiver Daten im Alltag.

In AudEc wird das EMA-System olMEGA eingesetzt, das hier am IHA im Forschungsschwerpunkt HALLO entwickelt wurde und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Probandenuntersuchungen finden in Linköping statt. Teilnehmen werden Frauen und Männer zwischen 65-80 Jahren.

Zunächst führen die Studienteilnehmer_innen eine dreiwöchige EMA durch. Die Alltagsdaten werden individuell analysiert. Für jede Teilnehmerin, jeden Teilnehmer wird eine einzelne Hörsituation mit störenden Umgebungsgeräuschen ausgewählt, die als besonders schwierig beschrieben wurde. Aus den objektiven technischen Daten, die für diese schwierige Situation gespeichert sind, wird sodann ein individualisierter Hörtest erstellt. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer wird in der Störschallkondition getestet, die als besonders schwierig und störend erlebt wurde. Zusätzlich werden verschiedene hörrelevante Größen in Laborexperimenten untersucht. In einem der Experimente geht es um die Verwendung von Kommunikationsstrategien. Zwei Teilnehmer_innen erhalten eine Aufgabe (Bildervergleich), die nur mit einem fortgesetzten Frage- und Antwortdialog zu bewältigen ist. Die solcherart motivierten Gespräche werden mit verschiedenen, alltagsnahen Störgeräuschen begleitet.

AudEc ist wie die Vorgängerprojekte HALLO und IHAB-RL ein stark interdisziplinär ausgerichtetes Projekt. An der Planung und Durchführung sind Wissenschaftler_innen aus der Psychologie, Audiologie, Signalverarbeitung und der Rehabilitationsforschung beteiligt.

Antragsteller_innen: Inga Holube   Mary Rudner   Jörg Bitzer   Valerie Hazan
Projektleitung: Inga Holube (bis 2021: Mary Rudner)
Mitarbeiter_innen: Sven Franz   Holger Groenwold   Elisabeth Ingo   Ulrik Kowalk   Petra von Gablenz
Projektlaufzeit: 07/2021 – 06/2023
Fördermittelgeber: Forte (SE)
In Kooperation mit: Universität Linköping University College London

Abgeschlossene Projekte

Datenanalyse zu kognitiven und multisensorischen Faktoren erfolgreichen Sprachverstehens KOMUS analysis

In einem früheren Kooperationsprojekt (Kognitive und multisensorische Faktoren erfolgreichen Sprachverstehens, "KOMUS") zwischen der Sonova AG und der Jade Hochschule wurde eine Testbatterie zur Messung möglicher Einflussfaktoren auf die Spracherkennung entwickelt. Diese umfasst sowohl audiologische Messungen, wie Sprachverständlichkeitstests als auch Untersuchungen des Gleichgewichts, des Sehens und der (Fein-)Motorik sowie der taktilen Wahrnehmung und kognitive Tests. Ziel war es, zu untersuchen, auf welche Weise und in welchem Maß kognitive, sensorische und motorische Fähigkeiten die Kommunikation unter verschiedenen alltagsrelevanten Bedingungen sowie den Rehabilitationserfolg mit technischen Hörhilfen beeinflussen können.

Mit großem Aufwand wurden 223 Teilnehmer_innen an jeweils zwei Terminen getestet. Die Teilnehmer_innen waren zwischen 55 und 81 Jahre alt und entsprechen der typischen Altersgruppe, die zum ersten Mal mit der Hörrehabilitation in Kontakt kommt. Bisher wurde der Einfluss von kognitiven, sensorischen und motorischen Beeinträchtigungen auf die Hörrehabilitation und die Alltagskommunikation untersucht. Zusätzlich wurden spezifische untergeordnete Fragestellungen analysiert und publiziert, u.a. zur Techniknutzung und zur überschwelligen auditiven Verarbeitung (Holube et al., 2020).

Im Projekt " KOMUS analysis" wird die statistische Auswertung der KOMUS-Daten intensiviert, wobei zwei bisher nicht abgedeckte Forschungsfragen im Vordergrund stehen. Ein Schwerpunkt liegt auf den subjektiven Messungen (Fragebögen), die in der KOMUS-Testbatterie enthalten sind. In Vorarbeiten wurde bereits ein Fragebogen ausgewertet, in dem Probanden ihre hörbasierte Lebensqualität anhand von Alltagssituationen bewerteten. Es zeigte sich, dass neben dem Hörverlust und Sprachverstehen auch die allgemeine Gebrechlichkeit, die psychische Gesundheit und die Bereitschaft ein Hörgerät zu nutzen die hörbasierte Lebensqualität beeinflussen (Nuesse et al., 2021). Der zweite Schwerpunkt wird auf der Auswertung der erhobenen Daten zum Gleichgewicht liegen. Die Hypothese ist, dass das Gleichgewicht mit dem altersbedingten Verlust der vestibulären Funktion zusammenhängt und mit dem Hörverlust sowie visuell-räumlichen und kognitiven Fähigkeiten interagiert.

Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiterin: Theresa Nüsse
Projektlaufzeit: 03/2021 – 10/2022
Fördermittelgeber: Sonova AG, Research & Development, Schweiz

Hörgeräteevaluation in einer dynamischen Cocktail-Party-Situation HÖRCOCK

Hörsituationen, in denen das Sprachverstehen durch Störgeräusche und/oder verschiedene Sprecher im Hintergrund erschwert ist, werden in der Audiologie häufig als „Cocktailparty-Situationen“ bezeichnet. Insbesondere für Menschen mit einer Hörstörung sind diese Situationen sehr anstrengend und ermüdend. Durch die Versorgung mit technischen Hörhilfen (z.B. Hörgeräten) kann das Sprachverstehen in schwierigen Situationen verbessert werden.

Im Labor ist es oft schwierig, eine alltagsnahe Hörsituation zu schaffen, um das Sprachverstehen der Betroffenen zu erfassen. Um die speziellen Anforderungen an ein solches Verfahren zu erfüllen, wurde die Messung des aufmerksamkeitsgeleiteten Sprachverstehens in einer dynamischen Hörsituation entwickelt (Concurrent-OLSA Test, CCOLSA). Das Verfahren beinhaltet die Aufgabe einen Sprecher zu verstehen und erfordert gleichzeitig die Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit, um eine mögliche Ansprache von anderen Personen aus dem Raum nicht zu verpassen. Ziel des Projektes HÖRCOCK ist die Untersuchung des Sprachverstehens mit CCOLSA für verschiedene Hörgeräteeinstellungen sowie des Einflusses kognitiver Faktoren in dieser anspruchsvollen Hörsituation.

Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiterin:Theresa Nüsse
Projektlaufzeit: 08/2020 – 12/2020
Fördermittelgeber: KIND Hörstiftung

Innovationsverbunds für integrierte, binaurale Hörsystemtechnik VIBHear

In den nächsten drei Jahren widmet sich das durch die Universität Oldenburg koordinierte Verbundprojekt ganz dem Ziel, neu gewonnene Erkenntnisse gemeinsam möglichst schnell in technologische Lösungen umzusetzen – und so die Innovationen voranzutreiben, die den Menschen mit Hörstörungen insbesondere das Hören unter schwierigen akustischen Situationen wieder ermöglichen und so ihr gesellschaftliches Teilhabe sichern soll.

An dem Verbund beteiligt sind außer der Universität Oldenburg noch meherere Partner aus dem Exzellenzcluster Hearing4all - die Medizinische Hochschule Hannover, das Kompetenzzentrum HörTech, das Hörzentrum Oldenburg und die Jade Hochschule. Damit ist es ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden niedersächsischen Hörforschungsstandorte.

Antragsteller_innen: Inga Holube Karsten Plotz
Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiter_innen: Rainer Blum Theresa Nüsse Anne Schlüter Katharina Schmidt Alexandra Winkler
Projektlaufzeit: 02/2017 – 09/2020
Fördermittelgeber: Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
In Kooperation mit: Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Medizinische Physik; HörTech gGmbH; Hörzentrum Oldenburg GmbH; Medizinische Hochschule Hannover, Hals-Nasen-Ohrenklinik
Externe Website: www.vibhear.de

Validierung von Hörgeräteanpassung mit Sprachtestverfahren im Labor und Alltag VANPASALL

Der Freiburger Einsilbertest (FBE) besteht aus 20 Listen mit jeweils 20 einsilbigen Nomen und wurde in den 50er Jahren von Hahlbrock (1953) entwickelt. Hahlbrock sah die Notwendigkeit in der einheitlichen Bestimmung des Sprachverstehens, um Einschränkungen des Sprachverstehens bedingt durch eine Hörschädigung erfassen zu können. Seit den 1980er Jahren ist dieser Test unter anderem bezüglich der Aktualität des Sprachmaterials, der Artikulation, der Reliabilität, der perzeptiven und phonemischen Ausgewogenheit in der Kritik. Ein Vergleich der Studien zeigte, dass aufgrund der unterschiedlichen Methoden verschiedene Ergebnisse resultierten. Um diese Kritikpunkte datenbasiert zu analysieren, erfolgten verschiedene Studien des FBE nach normativen Vorgaben.

Bei der Hörgeräteversorgung werden Unterschiede im Sprachverstehen erfasst: Verbesserung des Sprachverstehens durch die Hörgeräte oder ein Vergleich von verschiedenen Hörgeräteeinstellungen. Der verwendete Sprachtest sollte daher das Sprachverstehen möglichst genau erfassen. Um das gemessene Sprachverstehen nicht durch die Auswahl der Testliste zu beeinflussen, sollten die Listen in ihrer Phonemverteilung und Perzeption ausgewogen sein. Das bedeutet, dass unter gleichen Messbedingungen das gleiche Sprachverstehen, unabhängig von der Wahl der Liste, erreicht wird.

Durch die Verwendung von Einsilbern im FBE war eine Abweichung zur Phonemverteilung im Deutschen zu erwarten. Dennoch zeigte sich, dass die Verteilung der Vokal- als auch der Konsonantenklassen über alle Listen des FBE nahezu äquivalent ist. Die Ergebnisse zur perzeptiven Äquivalenz ergaben, dass vier Listen des FBE in Ruhe und drei Listen im CCITT-Rauschen einfacher bzw. schwieriger zu verstehen waren. Da der Test in den 50er Jahren entwickelt wurde, liegt es nahe, dass sich der Sprachgebrauch seitdem verändert hat und die perzeptiven Unterschiede erklärt. Eine Analyse mithilfe der CLEARPOND Datenbank ergab, dass 24 der 400 Einsilber in der heutigen Sprache nicht mehr verwendet werden. Die Verteilung dieser 24 Wörter war nahezu homogen über alle Listen. Nicht nur die Verwendungshäufigkeit, sondern auch die phonologischen Nachbarn beeinflussen das Wortverstehen. Diese werden mit der sogenannten Nachbarschaftsdichte beschrieben. Nachbarn sind Wörter, die sich nur in einem Phonem vom Zielwort unterscheiden. Die Interaktion zwischen Verwendungshäufigkeit und Nachbarschaftsdichte kann folgendermaßen beschrieben werden: Wenn ein Wort eine hohe Verwendungshäufigkeit und geringe Nachbarschaftsdichte hat, ist es leichter zu verstehen als ein Wort, dass kaum verwendet wird und eine hohe Nachbarschaftsdichte aufweist. Dieser Zusammenhang konnte teilweise die perzeptiven Unterschiede erklären.

Wenn die Äquivalenz der Listen gegeben ist, unterliegt aber auch jedes Testverfahren einer Messunsicherheit. Um diese für den FBE zu bestimmen, erfolgten innerhalb des Projektes verschiedene Messungen und Modellierungen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Verwendung von zwei Listen je Messkondition die Messgenauigkeit des FBE erhöht und somit signifikante Unterschiede im Sprachverstehen z. B. durch eine Hörgeräteversorgung erfasst werden können.

Ein weiterer Aspekt in der alltäglichen Kommunikation ist das Sprachverstehen im Störgeräusch. Wie auch bei anderen Sprachtests zeigte sich auch beim FBE, dass das verwendete Störgeräusch und die räumliche Darbietung von Sprache und Störgeräusch das Sprachverstehen signifikant beeinflussen. Weiterhin wurde für die frontale Darbietung von Sprache und CCITT-Rauschen eine Bezugskurve erstellt, um Einschränkungen durch eine Hörschädigung auf das Sprachverstehen, im Vergleich zu Menschen ohne Hörbeeinträchtigung, ableiten zu können.

Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiterin: AlexandRA Winkler
Projektlaufzeit: 12/2014 – 11/2019
Fördermittelgeber: Jade2Pro – Promotionsprogramm der Jade Hochschule

Individual Hearing Aid Benefit in Real Life – Individueller Nutzen einer Hörgeräteversorgung im Alltag IHAB-RL

Schwerhörigkeit hat viele Gesichter. Hörgeräte werden deshalb individuell angepasst. Und es wird überprüft, um wie viel das Sprachverstehen durch Hörgeräte verbessert wird – unter kontrollierten Laborbedingungen. Aber woran lässt sich der Nutzen von Hörgeräten im Alltag festmachen?

IHAB-RL arbeitete an neuen Methoden, die besser erkennen lassen, wie Hörgeräte das subjektive Empfinden und kommunikative Verhalten im individuellen Einzelfall verändern. Mit diesem Projekt wurde die Individualisierung in der Hörgeräte-Rehabilitation konsequent aufgegriffen und ökologisch weiterentwickelt.

Im Kern ist die Versorgung mit Hörgeräten ein Mittel zum Zweck. Übergreifendes Ziel ist es, die gesundheitsbezogene Lebensqualität schwerhöriger Menschen nachhaltig zu verbessern. Hierzu gehören Aspekte wie das emotionale Wohlbefinden und die soziale Teilhabe in allen Dimensionen, sei es beispielsweise in Kultur und Arbeit, der Familie oder im Kreis von Bekannten und Freunden. Um zu prüfen, ob dieses Ziel erreicht werden konnte, tastete sich die Audiologie bisher mit Fragebögen und somit definierten Hörsituationen an den Alltag heran. Dieses Verfahren erzwingt eine bilanzierende Antwort auf Fragen, die in den konkreten Situationen vielleicht unterschiedlich beantwortet worden wären – durch den Betroffenen, aber auch durch Außenstehende. Außerdem sind individuelle Wünsche und Bedürfnisse im Zweifel nicht angemessen abgebildet.

IHAB-RL begleitete Schwerhörige dorthin, wo sich Hörgeräte beweisen müssen. Und das kurz vor und einige Wochen nach einer Hörgeräteversorgung. Anforderungen und individueller Nutzen der Hörgeräteversorgung wurden dabei auf der Ebene der objektiven akustischen Merkmale, der Ebene der subjektiven Wahrnehmung und der Ebene des Verhaltens untersucht.

Wie im Forschungsschwerpunkt HALLO war Ecological Momentary Assessment (EMA) auch in diesem Projekt die Methode der Wahl. Mit dem Smartphone-System olMEGA konnten objektive akustische Parameter (keine Tonaufnahmen!) aufgezeichnet und die Alltagsumgebung an Ort und Stelle entlang verschiedener Kriterien beschrieben und bewertet werden. Damit dieses System gleichzeitig mit Hörgeräten genutzt werden konnte, wurde das EMA-System aus HALLO aufwändig angepasst.

Es war eine technische Herausforderung, ein Gesamtdesign zu realisieren, das eine kabellose, mehrkanalige Datenübertragung über einen ganzen Tag hinweg gestattet und aus Sicht des Nutzers einfach und komfortabel ist. Mit dem System olMEGA ist dies gelungen.

Auch in der theoretischen Konzeption der Befragung ging IHAB-RL einen entscheidenden Schritt über die konventionellen Inventare hinaus. Wichtige Aspekte der hörbasierten Lebensqualität wurden in ein Code- und Kategoriensystem überführt und in einem mehrstufigen, abgleichenden Verfahren mit der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) verknüpft.

Im Verlauf des Projekts wurde die Hardware des Smartphone-Systems olMEGA auf einer Open-Source Plattform zum Nachbau beschrieben sowie alle Software für den Betrieb des Systems und die flexible Anpassung des digitalen Fragebogens zur Verfügung gestellt. Gleiches gilt für die ICF-gestützten Kategorien und Codes zur hörbasierten Lebensqualität, mit deren Hilfe das kommunikative Verhalten und Verhaltensänderungen klassifiziert werden können.

IHAB-RL wird nach internationaler Ausschreibung durch das Hearing Industry Research Consortium (IRC) gefördert. Im IRC sind die sechs größten Hörgerätehersteller zusammengeschlossen, die insgesamt über 80% des Hörgeräte-Weltmarktes abdecken. Das Konsortium fördert jährlich ein oder zwei Forschungsprojekte, die jenseits allen Wettbewerbs unter den Herstellern einem gemeinsamen Interesse dienen.

Antragsteller_innen: Jörg Bitzer  Inga Holube  Markus Meis
Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiter_innen: Sven Franz Holger Groenwold  Ulrik Kowalk  Petra von Gablenz
Projektlaufzeit: 01/2017 – 09/2019
Fördermittelgeber: Hearing Industry Research Consortium
In Kooperation mit: Hörzentrum Oldenburg

Audiologie, Kognition und Sinnesleistungen im Alter & Kognitive und multisensorische Faktoren erfolgreichen Sprachverstehens AKOSIA und KOMUS

Innerhalb der Projekte AKOSIA und KOMUS wird untersucht, auf welche Weise und in welchem Maß kognitive, sensorische und motorische Fähigkeiten die Sprachverständlichkeit und die Hör­anstrengung unter verschiedenen alltagsrelevanten Bedingungen sowie den Rehabi­litations­erfolg mit technischen Hörhilfen beeinflussen können.

Genauer gesagt, wird vermutet, dass die subjektive Einschätzung des eigenen Hörvermögens nicht nur durch den Hörverlust für Töne und das Verstehen von Sprache, sondern auch maßgeblich durch die individuellen kognitiven Fähigkeiten bestimmt wird. Daneben bestimmen vermutlich auch das Sehvermögen und die Fähigkeiten der Gleichgewichtsregulation die empfundene Höranstrengung im Alltag und diese zeigt einen Zusammenhang zur Bewertung der Lebensqualität. Wird ein Hörgerät oder andere Technik zur Unterstützung des Hörens eingesetzt, so hängt ihre erfolgreiche Verwendung wahrscheinlich von den o.g. kognitiven Fähigkeiten, dem Sehvermögen, der Sensitivität des Tastsinns und der Feinmotorik und der Technikbereitschaft des Nutzers ab und weist geschlechtsspezifische Unterschiede auf.

Antragstellerin und Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiter_innen: Theresa Nüsse  Anne Schlüter   Annäus Wiltfang   Rike Steenken   Ralf Heindorf
Projektlaufzeit: 02/2014 – 12/2018
Fördermittelgeber: VW-Stiftung Niedersächsisches Vorab, Forschungsprofessur (FH!))
Kooerationspartner: Sonova AG, Research & Development, Schweiz

Hören im Alltag Oldenburg: Forschungsschwerpunkt HALLO

Die Hörrehabilitation ist ein multidisziplinärer Prozess. Er wird zu einem beträchtlichen Teil durch Verordnungen, Richt- und Leitlinien gesteuert und durch medizinisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Innovationen angetrieben. Die Erwartung einer ganzheitlichen Betrachtung von Schwerhörigkeit, die zuletzt in der Auseinandersetzung mit dem biopsychosozialen Modell der International Classification of Disease (ICF) aufgegriffen wurde, setzte gleichfalls einen Impuls und beförderte den wissenschaftlichen Diskurs, wie Aktivitätspotentiale und soziale Teilhabe in der Hörrehabilitation besser zu berücksichtigen sind. Dies verlangt eine genaue Kenntnis des Höralltags und damit zunächst geeignete Methoden, um das Hören im Alltag – aus verschiedenen Perspektiven, in mehreren Dimensionen, bei Normal- und Schwerhörigkeit – zu beschreiben und zu beurteilen. Hier setzte der Forschungsschwerpunkt (FSP) HALLO an. In 15 Teilprojekten wurden folgende Themenkomplexe bearbeitet:

  • Erfassung des Höralltags und Modellierung prototypischer Situationen
  • Höranstrengung als neue Messgröße
  • Hörbasierte Lebensqualität, Kommunikationsfähigkeit und –wahrnehmung
  • Klinische versus bevölkerungsbasierte Datenbasis

Antragsteller_innen: Inga Holube   Jörg Bitzer   Frauke Koppelin   Thomas Luhmann   Friedrich Müller   Karsten Plotz   Frank Wallhoff
Projektleitung: Inga Holube
Projektlaufzeit: 07/2012 – 06/2018
Fördermittelgeber: Niedersächsischer Vorab der VW-Stifung
Kooperationspartner: Universitäten Lüneburg, Bremen und Oldenburg, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg, Fraunhofer IDMT, HörTech gGmbH, National Acoustic Laboratories (Australien)

Alltagsrelevante Hörsituationen - Projekt in FSP HALLO

Dieses Teilprojekt des Forschungsschwerpunkts HALLO nutzt eine Methode, die in der psychologischen Forschung entwickelt wurde: Ecological Momentary Assessment (EMA). Im Gegensatz zu Befragungen, in denen die Probanden retrospektiv höranstrengende oder schwierige Situationen beschreiben oder auswählen, sind die Probanden in einer EMA-Studie in ihren wechselnden Alltagssituationen zur Bewertung aufgefordert, während zeitgleich eine Analyse der zum Zeitpunkt der Bewertung gegebenen objektiven akustischen Bedingungen erfolgt. Dies hat zweierlei Vorteile: Zum einen sind die objektiv-akustischen Parameter bekannt, die zum Zeitpunkt der subjektiven Bewertung gegeben waren. Zum anderen wird durch die situationsnahe Bewertung der Wahrnehmungen verhindert, dass die Bewertungen stark durch Gedächtnis- und Erinnerungsprozesse überformt werden.

Zur Identifikation von Alltagssituationen in einer EMA-Feldstudie werden Personen mit Smartphone-Geräten und am Ohr getragenen Mikrofonen ausgestattet. Aus den akustischen Signalen werden fortlaufend Parameter berechnet und gespeichert (z.B. Gesamtpegel, unterabgetastete Power Density Spectra). Es werden somit keine Tonaufnahmen gespeichert, sondern lediglich Rechengrößen, aus denen sich keine verständlichen Sprachanteile resynthetisieren lassen. Die extrahierten und in Teilen offline weiterverarbeiteten Schallparameter werden mit den skalierten Werten zur Hör-und Gesamtbeanspruchung, des Kommunikationserfolges und der Befindlichkeit in den Hörsituationen verglichen.

Die subjektive Bewertung der jeweiligen Hörsituationen erfolgt direkt in den jeweiligen Hörsituationen mit Hilfe einer App, die gleichfalls auf dem Smartphone installiert ist. Als Erhebungsinstrumente zur erlebten Situationsbeschreibung und Quantifizierung der erlebten Beanspruchung und Höranstrengung werden Kategorien-Unterteilungsskalen (KU) eingesetzt, die sich sowohl in der Audiologie als auch in der Beanspruchungsmessung bewährt haben. Mit KU-Skalen können auch zusätzliche Variablen wie die Wichtigkeit der Situation oder der Kommunikationserfolg beschrieben werden. Häufigkeit und Dauer verschiedener Hörsituationen, denen sich hörgesunde und höreingeschränkte Personen aussetzen, können als Verhaltensindikatoren für die Beanspruchung durch Hörsituationen genutzt werden. Die Interpretation der zusammengeführten Datensätze erfolgt unter Berücksichtigung des Hörstatus der teilnehmenden Probanden.

Projektleitung in FSP HALLO: Inga Holube   Jörg Bitzer
Mitarbeiter_innen: Sven Kissner   Petra von Gablenz   Friedrich Müller
Projektlaufzeit: 07/2012 – 06/2018
Fördermittelgeber: Niedersächsischer Vorab der VW-Stifung

Auswertung von Datenbasen - Projekt in FSP HALLO

In diesem Teilprojekt des FSP HALLO wurde die Verteilung audiologischer Parameter in einer populationstypischen Studiengruppe und einer klinischen Studiengruppe verglichen. Herangezogen wurde einerseits die epidemiologische Untersuchung HÖRSTAT mit Daten zu Tonhörvermögen, Sprachverstehen im Störgeräusch, Selbstbewertung des Hörvermögens, soziodemographischen Merkmalen und diversen Risikofaktoren für das Hörvermögen. Andererseits wurden klinische Daten aus einer unabhängigen Hörgerätesprechstunde umfassend für eine systematische Auswertung aufbereitet. Die Daten umfassen audiometrische Messergebnisse in Verbindung mit Angaben aus dem ärztlichen Anamnesegepräch. Schwerpunkt der vergleichenden Auswertung bildete die Charakerisierung des beidohrigen räumlichen Hörens.

Teilprojektleitung in FSP HALLO: Karsten Plotz   Inga Holube
Mitarbeiterin: Petra von Gablenz
Projektlaufzeit: 07/2012 – 06/2018
Fördermittelgeber: Niedersächsischer Vorab der VW-Stifung

Schallfeldszenarien - Projekt in FSP HALLO

In der Audiologie anwendbare und aussagekräftige akustische Messumgebungen müssen einerseits an verbreiteten Laborausstattungen ausgerichtet sein, andererseits den Alltag möglichst realistisch abbilden. Um die in diesem Projekt identifizierten Messmethoden zur Höranstrengung in den klinischen Alltag zu überführen, ist eine deutliche Reduktion des Aufwandes gegenüber dem Wellenfeld-Synthese-System notwendig. Es ist deshalb in diesem Teilprojekt vorgesehen, dass WFS-System mit reduzierten Lösungen zu vergleichen.

Für den Bereich der Hörgeräteakustik werden Vorschläge entwickelt, wie mit konventionellen Schallfeldszenarien in Klinik und Hörgeräte-Geschäft akustische Alltagssituationen realitätsnah dargeboten werden können. Unterschiede in der Beeinflussung der notwendigen Höranstrengung sollen reproduzierbar erhoben werden, um Kriterien für die Hörgeräte-Programmierung und -auswahl zu erhalten.

Teilprojektleitung in FSP: Karsten Plotz Jörg Bitzer Inga Holube
Mitarbeiter_innen: Petra von Gablenz
Projektlaufzeit: 07/2012 – 06/2018
Fördermittelgeber: Niedersächsischer Vorab der VW-Stifung

Ermittlung des Hörstatus der Bevölkerung anhand einer repräsentativen Erhebung im Weser-Ems-Gebiet HÖRSTAT

HÖRSTAT war eine bevölkerungsbasierte Studie, in der Höruntersuchungen und Befragungen bei 1903 Personen im Alter von 18-97 Jahren durchgeführt wurden. Die Studienteilnehmer_innen waren durch die Ziehung von Zufallsstichproben aus den Melderegistern Oldenburg und Emden bestimmt worden. Mit HÖRSTAT konnte erstmals die Prävalenz von Schwerhörigkeit in Deutschland konform mit internationalen Klassifikationen abgeschätzt werden. Nach dem Kriterium der Weltgesundheitsorganisation sind ca. 16% der Erwachsenen hierzulande von Schwerhörigkeit betroffen. Die Daten wurden umfassend ausgewertet und die Ergebnisse in nationalen wie internationalen Fachjournalen publiziert.

HÖRSTAT besitzt eine nachhaltige Wirkung. Die Studienergebnisse wurden für die Überarbeitung der internationalen Norm ISO 7029 herangezogen. Diese Norm beschreibt die Abnahme des Tonhörvermögens nach Alter und Geschlecht otologisch normaler Personen und ist damit eine maßgebliche Referenz für die Bewertung gehörschädigender Lärmexposition.

Antragsteller_innen: Inga Holube
Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiterin: Petra von Gablenz
Projektlaufzeit: 09/2010 – 09/2012
Fördermittelgeber: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), Forschungskommission der Jade Hochschule, Fördergemeinschaft Deutscher Hörgeräte-Akustiker

Entwicklung von Qualitätskriterien für die Charakterisierung von Hörgeräten

Ziel dieses Projektes ist die Charakterisierung von Hörgeräten durch verschiedene Qualitätsmaße unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse des individuellen schwerhörigen Patienten. Dazu werden einerseits bereits existierende Qualitätsmaße (z.B. Modulations-Transfer-Funktion, Perzentilverteilung, S/N nach Hagerman, PEMO-Q) verwendet, andererseits aber auch darauf aufbauende weiterentwickelte Mess- und Auswertemethoden betrachtet und durch Vergleich mit subjektiven Untersuchungen an schwerhörigen Patienten evaluiert.

Die Ergebnisse der Mess- und Auswertemethoden sollen in einer übersichtlichen Form visuell dargestellt werden, so dass daraus Schlussfolgerungen für die Auswahl und die Einstellung von Hörgeräten für einen individuellen Patienten gezogen werden können. Die Ergebnisse sind nicht nur für Hörgeräteakustiker, sondern auch für Hörgerätehersteller interessant, die damit die Anwendbarkeit und die Konsequenzen ihrer Hörgeräte und deren Einstellung für exemplarische, repräsentative Hörverluste abschätzen können.

Projektleitung: Inga Holube
Mitarbeiter_innen: Martin Hansen Stefan Fredelake Monika Kappelmann
Projektlaufzeit: 06/2006 – 12/20088
Fördermittelgeber: Arbeitsgruppe Innovative Forschungsprojekte (AGIP), Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Kooperationspartner: KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG, Kompetenzzentrum HörTech gGmbH und Hörzentrum Oldenburg GmbH

Publikationen

Fachartikel mit Reviewprozess / Journal articles with review

Heeren, J., Nuesse, T., Latzel, M., Holube, I., Hohmann, V., Wagener, K. C. & Schulte, M. (2022). The Concurrent OLSA Test: A method for speech recognition in multi-talker situations at fixed SNR. Trends in Hearing 26, 1-12.

Ibelings, S., Brand, T. & Holube, I. (2022). Speech recognition and listening effort of meaningful sentences using synthetic speech. Trends in Hearing 26, 1-14.

Pohlhausen, J., Holube, I. & Bitzer, J. (2022). Near-ear sound pressure level distribution in everyday life considering the user’s own voice and privacy. Acta Acustica 6 (40), 1-11.

Gablenz, P. v., Kowalk, U., Bitzer, J., Meis, M. & Holube, I. (2021). Individual Hearing Aid Benefit in Real Life Evaluated Using Ecological Momentary Assessment. Trends in Hearing 25, 1-18.

Kerner, M., Winkler, A. & Holube, I. (2021). Untersuchung des Einflusses der Störgeräuschrichtung auf das Sprachverstehen mit Richtmikrofonsystem. GMS Zeitschrift für Audiologie - Audiological Acoustics 3 (Doc05), 1-14.

Spiegel E, Kneib T, von Gablenz P, Otto-Sobotka F (2021) Generalized expectile regression with flexible response function. Biometrical Journal 1-24. doi: 10.1002/bimj.202000203.

Moore, B. C. J. & Gablenz, P. v. (2021). Sensitivity and specificity of a method for diagnosis of military noise-induced hearing loss (L). Journal of the Acoustical Society of America 149(1), 62-65.

Nuesse, T., Schlueter, A., Lemke, U. & Holube, I. (2021). Self-reported hearing handicap in adults aged 55 to 81 years is modulated by hearing abilities, frailty, mental health, and willingness to use hearing aids. International Journal of Audiology 60 (S2), S71-S79.

Winkler, A., Schlüter, A., Gebauer, T., Seifert, J., Tuschen, L., Radeloff, A. & Holube, I. (2021). Einfluss von Sprechtempo und Störgeräusch auf das Sprachverstehen im Göttinger und im HSM-Satztest. GMS Zeitschrift für Audiologie - Audiological Acoustics 3 (3), 1-11.

Zinner, C., Winkler, A. & Holube, I. (2021). Vergleich von fünf Sprachtests im sprachsimulierenden Störgeräusch. GMS Zeitschrift für Audiologie - Audiological Acoustics 3 (Doc04), 1-12.

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Kinkel, M., Kollmeier, B. & Holube, I. (1991). Binaurales Hören bei Normalhörenden und Schwerhörigen I: Meßmethoden und Messergebnisse / Binaural Interaction with Normal-Hearing and Hearing-Impaired Listeners I: Measurement Methods and Experimental Results. Audiologische Akustik 30, 192-201.

 

Buchbeiträge / Book Chapters

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Holube, I. & Hamacher, V. (2005). Hearing-Aid Technologies. In: Blauert, J., ed., Communication Acoustics, Springer, pp. 255-276.

Holube, I. & Velde, T. M. (2000). DSP Hearing Instruments. In: Sandlin, R. E., ed., Textbook of Hearing Aid Amplification: Technical and Clinical Considerations, Singular Publishing Group, pp. 285-321.

Holube, I. (1998). Zeit in Schall, Ohr und Gehirn. Zur Physiologie und Psychologie des Hörens. In: A. Schwanebeck, M. A., ed., Radio im Zeitdruck. Eine Dokumentation der Nürnberger Radiotage 1997, Verlag Reinhard Fischer, pp. 63-86.

Holube, I. (1996). Models of speech perception and psychoacoustics. In: Kollmeier, B., ed., Psychoacoustics, Speech and Hearing Aids, World Scientific Publishing, Singapore, pp. 111-122.

 

Nicht aufgelistet: Zeitschriftenartikel ohne Reviewverfahren, Konferenzbeiträge (mit/ohne Review)