Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Zukunftstag 2021

Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 22. April 2021 fand in diesem Jahr an der Jade Hochschule digital statt.


Auch wenn der Tag inzwischen vorbei ist, seid ihr herzlich eingeladen, vielfältige Tätigkeitsfelder kennenzulernen: Noch bis zum 22. Juli gibt es auf dieser Homepage viele spannende Beiträge aus Studien- und Arbeitsfeldern zu entdecken, die Mädchen bzw. Jungen bei der Berufsorientierung jeweils eher selten in Betracht ziehen.

Nehmt euren Zukunftstag in die Hand!

Das zentrale Live-Angebot zum Zukunftstag wurde aufgezeichnet und kann auch noch im Nachhinein angeschaut werden. Habt ihr Lust, euch dort zusätzlich zum Angebot der Jade Hochschule zu informieren? Dann findet ihr die Aufzeichnung hier:

Livestream Girls'Day

Livestream Boys'Day

 

Begrüßung und Informationen zum Zukunftstag 2021

Unser digitales Angebot zum Zukunftstag umfasst kurze Einblicke in verschiedene Bereiche der Jade Hochschule, die euch eine Idee vermitteln, was in Hinblick auf Studien- und Berufswahl alles möglich ist.

Was gibt es zu entdecken?

Die Fachbereiche und Einrichtungen der Jade Hochschule haben spannende Beiträge mit Informationen über Studien- und Berufsfelder vorbereitet. Wenn ihr weiter nach unten scrollt, könnt ihr die bereitgestellten Einblicke und Impulse zu jedem beliebigen Zeitpunkt und beliebig oft anklicken. Teilt uns mit eurem Feedback mit, wie euch das Angebot gefallen hat.

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dörte Schneider begrüßt die Schüler_innen herzlich an der Jade Hochschule:

Begrüßung zum Zukunftstag 2021

Angebote für Mädchen

Am Girls'Day lernen Mädchen Berufe aus den Bereichen IT, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik kennen und sie begegnen weiblichen Vorbildern aus der Jade Hochschule - in diesem Jahr digital! Klickt euch durch unsere Angebote und lernt die tollen Studienfächer und Berufsfelder an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften kennen.

Labor für Laser- und Schweißtechnik

Hier fliegen die Funken! Das Labor für Laser- und Schweißtechnik gehört zum Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Der Ingenieur Sven Gorny nimmt euch mit in „sein“ Labor und zeigt euch, was dort alles gemacht wird.

Im Labor für Laser- und Schweißtechnik

Klimafolgenforschung und Hydrologie

Was ist Hydrologie? Was hat das mit dem Klimawandel zu tun? Und was machen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in diesem Bereich eigentlich genau? Wenn ihr mehr erfahren wollt, klickt euch durch das Interview und lernt die Wissenschafter_innen Jenny Kebschull (Projekt KLEVER-Risk) und Alexander Ley kennen (Projekt WAKOS)!

Hier könnt ihr euch das Interview herunterladen: Download Interview

Geocaching online

Geocaching geht auch online! Hier lernst du etwas über GPS aus dem Bereich Geoinformation. Wenn du die Aufgabe gelöst hast, kannst du zwischen dem 22.04. und 24.04. eine kleine Überraschung gewinnen - alle Informationen dazu findest du in der Anleitung. Probiere es gleich aus!

Hier kannst du dir die Anleitung für das Online-Geocaching herunterladen: Download Geocaching

Ein Arbeitstag im Gebäudemanagement

Insa Storch arbeitet als Hausmeisterin im Gebäudemanagement und sorgt dafür, dass in den Gebäuden der Jade Hochschule alles so funktioniert, wie es soll. Wenn euch interessiert, wie Insas typischer Arbeitstag aussieht, könnt ihr euch hier einen Einblick herunterladen: Download Arbeitstag in Bildern

Außerdem haben wir Insa fünf Fragen zu ihrer Arbeit gestellt:

1. Welchen Beruf üben Sie aus und was genau machen Sie dabei?

Ich bin Hausmeisterin an der Jade Hochschule am Studienort Oldenburg und bin zuständig für alle technischen Fragen in den Gebäuden und Liegenschaften.

2. Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Wegen der abwechslungsreichen Tätigkeiten und weil ich gerne mit verschiedenen Leuten zu tun habe.

3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Typischer weise fängt der Tag mit dem Öffnen der Türen an. Wir haben 2-mal am Tag eine Hausmeisterspechstunde für Schlüsselausgabe und elektronische Schließberechtigungen. Und es werden alle anfallenden Reparaturarbeiten erledigt.

4. Was ist an Ihrem Beruf besonders toll?

Die Arbeit im Team, das Arbeiten mit Werkzeugen.

5. Welche Ausbildung braucht man für Ihren Beruf?

Eine handwerkliche Ausbildung, meine Kollegen sind zum z.B. Elektiker ich bin gelernte Malerin und Lackiererin. Andere Berufe sind Anlagenmechaniker_in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Tischler_in.

Hier könnt ihr euch das Interview mit Insa herunterladen: Interview Hausmeisterin

Informatikerin im Hochschulrechenzentrum

Fünf Fragen an Tomke Oline Unger, Fachinformatikerin für Systemintegration, Mitarbeiterin im Hochschulrechenzentrum

1. Welchen Beruf üben Sie aus und was genau machen Sie dabei?

Ich bin Fachinformatikerin für Systemintegration. Hauptsächlich repariere ich Computer und Laptops, helfe den Mitarbeiter*innen bei Problemen an Ihren Geräten, richte Telefonnummern und Telefone für neue Mitarbeiter*innen ein, kümmere mich ums Netzwerk, und betreue das Monitoring.

2. Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Ich fand es schon immer spannend, Fehler, die bei einem Computer auftreten, zu lösen und war auch in meiner Familie/ meinem Freundeskreis Ansprechperson für alle möglichen technischen Probleme. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, Fachinformatikerin zu werden, um mein Wissen dahingehend noch zu verbessern.

3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Grundsätzlich checke ich morgens als erstes meine E-Mails, um zu schauen, ob mir ein*e Mittarbeiter*in geschrieben hat, dass meine Hilfe bei einem Problem benötigt wird. Ich schaue dann, ob ich die Lösung für den Fehler per Email beschreiben kann oder ob ich das Problem per Fernwartung/ Reparatur vor Ort lösen muss. Dafür mach ich dann Termine aus. Ist das abgearbeitet, überprüfe ich unser Ticket System, über dam Mitarbeiter*innen anfragen stellen können. Wenn ich damit fertig bin, stehen dann meistens schon die ersten Fernwartungstermine an.

4. Was ist an Ihrem Beruf besonders toll?

Das tolle an meinem Beruf ist, dass es nie langweilig wird. Es tauchen immer neue Fehler auf, die man so noch nicht kennt und bei denen man nachforschen kann, woher diese kommen und wie man sie behebt. Das finde ich persönlich unglaublich spannend. Außerdem ist die IT ein Feld, was sich kontinuierlich weiterentwickelt, es gibt also immer was Neues zu lernen.

5. Welche Fächer muss man für Ihren Beruf studieren? / Welche Ausbildung muss man für Ihren Beruf absolvieren?

Für meinen Beruf reicht eine Ausbildung zur Fachinformatiker*in. Es gibt aber auch Studiengänge wie Wirtschaftsinformatik, mit denen man meinen Beruf ausüben kann.

 

Bauwesen

Prof. Sebastian Hollermann und Silke Wedemeyer begrüßen alle Schüler_innen herzlich zum digitalen Zukunftstag in der Abteilung Bauwesen. Anhand des derzeit im Bau befindlichen Labor für digitales Engineering erklären sie, wie heute geplant und gebaut wird und was sie am Bauwesen fasziniert und motiviert.

Bauwesen: Labor für digitales Engineering

Seefahrt und Logistik

Du interessierst dich für Schiffe und Transport? Dann bist du hier genau richtig! Thorsten Löffler vom Fachbereich Seefahrt und Logistik erzählt euch etwas zum Studium in Elsfleth - wenn ihr noch mehr erfahren möchtet, könnt ihr euch hier eine Präsentation mit weiteren spannenden Infos herunterladen: Download Präsentation

Ihr könnt euch außerdem ein Video über die Ausbildungsfahrt auf dem Schiff "Grossherzogin Elisabeth" (auch "Lissi" genannt) anschauen, die Studierende im Rahmen des Studiengangs Nautik und Seeverkehr machen.

Studium in Elsfleth

Hörtechnik und Audiologie

In diesem Video lernt ihr die Ingenieurin Reinhild Roden kennen. Sie forscht an der Jade Hochschule im Bereich Hörakustik. Hört mal hinein und erfahrt, was Hörakustik genau bedeutet, was Reinhild spannend findet und wie ihre Arbeit als Ingenieurin aussieht!

Interview mit Ingenieurin Reinhild

Besuch im Tonstudio der Jade Hochschule

In unserem Tonstudio können Ton- und Musikaufnahmen gemacht und produziert werden. Im Studiengang Hörtechnik und Audiologie gibt es z.B. Projekte in denen Hörspiele erstellt werden. Manchmal werden aber auch Konzerte an anderen Orten wie Kirchen oder Theatern mit ganz vielen Mikrofonen aufgenommen. Im Studio werden diese vielen Kanäle dann zu einer einzigen Aufnahme zusammengemischt. Die Studierenden lernen also den gesamten Ablauf von der Aufnahme bis hin zum fertigen Hörspiel oder Musikstück. Nach Absprache können unsere Studierenden das Tonstudio auch für private Zwecke nutzen.


Im schallarmen (reflexionsarmen) Raum

Dies ist ein Raum für spezielle akustische Messungen. Im Studiengang Hörtechnik und Audiologie gibt es mehrere Praktikumsversuche, in denen z.B. Mikrofone oder Lautsprecher untersucht werden. Der Raum ist so beschaffen, dass der Schall von den Wänden nicht zurückkommt. Man sagt, es gibt keinen Hall oder kein Echo. Wenn man so einen Raum betritt, hat man ein ganz komisches und ungewohntes Gefühl im Ohr. Im Gegensatz dazu ist ein Badezimmer mit vielen Fliesen ein Raum mit sehr viel Hall oder viel Echo.


Diagnostik mit Hirnströmen (Hörexperimente)

Es gibt an der Jade Hochschule mehrere Labore mit Hörkabinen für Höruntersuchungen, ähnlich wie bei einer Hals-Nasen-Ohren-Ärztin. Ein spezielles Messverfahren nimmt über am Kopf angebrachte Elektroden die Hirnströme bzw. die elektrischen Nervenimpulse auf, die beim Hören entstehen. Durch die Auswertung dieser Hirnströme kann das Hörvermögen objektiv bestimmt werden, ohne dass eine besondere Mithilfe der Personen nötig ist.

Architektur: Neues Erfahren und Mitmachen!

Hier geht es um den Studiengang Architektur: Im Interview erzählen die Studierenden Sarah, Orchidea, Christa, Heinrich und Dennis, was ihnen an dem Studium besonders gefällt, was sie nicht mögen und welche Fähigkeiten sie wichtig finden.

Interview mit Architektur-Studierenden

Caroline Fafflok hat außerdem drei Mitmach-Videos für euch vorbereitet: Hier könnt ihr mit einer Brücke experimentieren oder herausfinden, wie eine Skizze funktioniert. Im dritten Clip erfahrt ihr etwas über das Thema Maßstab und Modellbauen und lernt, wie ihr ein Modell selbst bauen könnt.

Mitmach-Experiment: Brücke

Mitmach-Experiment: Skizze

Mitmach-Experiment: Maßstab

Angebote für Jungen

Am Boys'Day lernen Jungen Berufe aus den Bereichen Gesundheit/Pflege, Soziales, Erziehung/Bildung, Dienstleisung und Verwaltung kennen - in diesem Jahr digital!. Klickt euch durch unsere Angebote, lernt männliche Vorbilder kennen und informiert euch über die spannenden Inhalte aus der Tourismuswirtschaft, der Verwaltung und der Hebammenwissenschaft an der Jade Hochschule.

Immatrikulations- und Prüfungsamt

Michael Leerhoff aus dem Immatrikulations- und Prüfungsamt der Jade Hochschule
ist Verwaltungsfachangestellter und erzählt uns in diesem Video, was er an seiner Arbeit besonders gut findet.

Michael Leerhoff aus dem Immatrikulations- und Prüfungsamt

Einblicke in das Studium Tourismuswirtschaft

Tim hat Tourismuswirtschaft an der Jade Hochschule studiert und arbeitet inzwischen im Marketing der Wangerland Touristik GmbH. Die Studentin Lina hat ihn zum Interview eingeladen.

Hier erläutern wir einige Begriffe, die im Interview genannt werden:

Destinationsmarketing: strategische Bewerbung einer touristischen Region
AStA:  Der Allgemeine Studierenden Ausschuss, kurz AStA, vertritt die Interessen der Studierenden.
Gremien: in Hochschulen gibt es diverse Arten von Gremien, die Leit- oder Kontrollaufgaben übernehmen, z.B. der Senat.
Bachelorarbeit: Abschlussarbeit am Ende eines Bachelor-Studiengangs
Grundlagenfächer: hier z.B. Grundlagen Betriebswirtschaftslehre oder rechtliches Basiswissen in Bezug auf Tourismus

Interview mit Tim, Absolvent Tourismuswirtschaft

Jannik studiert aktuell Tourismuswirtschaft an der Jade Hochschule und erzählt im Interview aus seinem Leben als Student. Die Interview-Fragen hat ihm seine Mitstudentin Milena gestellt.

Interview mit Jannik, Student Tourismuswirtschaft

Hebammenwissenschaft

Fünf Fragen an eine Hebamme mit Astrid Kruid, M.A.
Koordinatorin des Studiengangs Hebammenwissenschaft an der Jade Hochschule

1. Welchen Beruf üben Sie aus und was genau machen Sie dabei?

Ich bin Hebamme in einem mittelgroßen Kreißsaal. Bei uns kommen im Jahr etwa tausend Babys auf die Welt. Als Hebammen sind wir die Fachfrauen rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Wir arbeiten also in Kreißsälen in Kliniken aber auch auf den Wochenbettstationen, wo sich Mutter und Kind nach der Geburt in den ersten Tagen kennen lernen können. Man kann aber auch außerhalb der Klinik arbeiten und die Mütter zu Hause betreuen.
Ich empfange die Schwangere im Kreißsaal und begleite sie durch die Geburt. Ich bin an ihrer Seite bis das Baby auf die Welt kommt. Oft betreuen wir mehr als eine Gebärende zurzeit. Das ist manchmal ziemlich anstrengend. Auch Büroarbeit gehört zum Hebammenberuf dazu.
Wir leisten emotionale Unterstützung, führen medizinische Untersuchungen durch, leiten eigenverantwortlich die Geburt. Wenn es nötig ist, holen wir einen Arzt oder eine Ärztin hinzu und arbeiten mit ihm oder ihr zusammen.

2. Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Ich war schon immer fasziniert wie der Körper einer Frau das so alles schafft! Das wollte ich gerne möglichst gut verstehen und dabei sein.

3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Es gibt keine typischen Arbeitsalltag im Kreißsaal! Jeder Tag ist anders. Man weiß vor Dienstbeginn nicht was passieren wird.

4. Was ist an Ihrem Beruf besonders toll?

Die Abwechslung. Die Ehre, immer wieder einen neuen kleinen Menschen begrüßen zu können. Das schöne Gefühl, Frauen in einer so besonderen Zeit unterstützen zu können.

5. Welche Fächer muss man für Ihren Beruf studieren?

Um Hebamme zu werden muss man Hebammenwissenschaft studieren. An manchen Hochschulen heißt der Studiengang auch Hebammenkunde o. ä. In Niedersachsen sind das immer 7 Semester. Mancherorts dauert das Studium auch 8 Semester. Man sollte gut sein in Naturwissenschaften, aber das Wichtigste ist, dass man sich gut in Menschen hineinversetzen kann.

Das Interview könnt ihr euch auch hier herunterladen.

 

 

Podcasts, Interviews und Co

Wenn ihr euch nun für ein bestimmtes Studienfach oder einen speziellen Beruf interessiert, findet ihr hier weitere Infos:

Interviews mit Fachfrauen aus dem MINT-Bereich: Interviews
Podcasts von und mit MINT-Frauen: Podcasts
Broschüren zu Berufen aus den Natur- und Technikwissenschaften: Infomaterial

Interviews mit Männern in Boys'Day-Berufen: Interviews
Videos mit Männern in Boys'Day-Berufen: Videos
Auswahl von Boys’Day Berufen: Berufeauswahl
 

Teilnahmebescheinigung und Feedback

Wenn du gerne eine Bescheinigung darüber haben möchtest, dass du dich zum Zukunftstag online bei unseren Angeboten über verschiedene Berufe informiert hast, bitten wir dich, einen kurzen Feedback-Bogen auszufüllen. Diesen findet du hier: Feedback.
Wenn du uns deinen Namen und deine Mail- oder Postadresse mitteilst, schicken wir dir gerne deine Teilnahmebescheinigung zu.

Girls'Day und Boys'Day

Jährlich wird in Deutschland in einem bundesweiten Aktionsprogramm der Girls’Day und Boys’Day  durchgeführt. Dieser Aktionstag heißt in Niedersachsen Zukunftstag für Mädchen und Jungen und findet zeitgleich mit dem „Girls‘ und Boys’Day“ statt.

Girls’Day

Girls'Day_Zukunftstag

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?

Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Was passiert am Girls'Day?

Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Schülerinnen Einblick in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. In erster Linie bieten technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen am Girls'Day Veranstaltungen für Mädchen an. Anhand von praktischen Beispielen erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros, Werkstätten und Redaktionsräumen, wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. Durch persönliche Gespräche mit Beschäftigten können die Mädchen ihren Erfahrungs- und Orientierungshorizont erweitern. Ziel des Girls'Day ist es, den Mädchen Tätigkeiten und Berufe vorzustellen, die als geschlechtsuntypisch gelten.

Boys‘Day

Logo Boys'Day

Warum ein Zukunftstag für Jungen?

Jungen haben vielfältige Interessen und Kompetenzen. Ihre Berufswahl und Lebensplanung ist dennoch häufig sehr traditionell ausgerichtet. Mehr als die Hälfte der männlichen Auszubildenden entscheidet sich für einen von zwanzig jungentypischen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger aus dem sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich ist darunter. Gerade in diesen Bereichen sind Männer deutlich unterrepräsentiert.
Gleichzeitig sind in diesen Berufsfeldern aber mehr männliche Fachkräfte und Bezugspersonen in hohem Maße gesellschaftlich erwünscht, und aufgrund der demografischen Entwicklung herrscht dort deutlicher Bedarf an Nachwuchskräften.

Was passiert am Boys'Day?

Jungen lernen an diesem Tag Dienstleistungsberufe z.B. in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege kennen sowie weitere Berufsfelder, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Oder sie besuchen Angebote zu den Themen Lebensplanung und Soziale Kompetenzen.
Am Boys'Day probieren die Jungen etwas für sie vielleicht ganz Neues und Unbekanntes aus. So erhalten sie Ideen zur Berufs- und Lebensplanung und können eigene Stärken entdecken, von denen sie bislang möglicherweise nichts wussten.
Ziel des Boys' Day ist es, den Jungen die Gelegenheit zu bieten, in geschlechtsuntypische Berufsfelder hineinzublicken.