Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Corona-Pandemie und häusliche Gewalt

Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag grundlegend verändert: Viele Menschen arbeiten im Homeoffice und auch alle anderen verlassen die eigenen vier Wände so selten wie nur möglich. Dazu kommt eine psychische Ausnahme- und Stresssituation. Die traurige Folge: Häusliche Gewalt, vor allem gegen Frauen, nimmt stark zu.
Falls Sie Hilfe benötigen, können Sie sich zunächst an zwei telefonische Hilfsangebote wenden:

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" des Familienministeriums: 08000 116 016, jeden Tag 24 Stunden erreichbar in 17 Sprachen

Opfer-Telefon des Weißen Rings: 116 006, täglich von 7 bis 22 Uhr

Respektvoller Umgang an der Jade Hochschule

Die Jade Hochschule legt Wert auf eine gleichberechtigte, respektvolle Zusammenarbeit aller Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten sowie auf eine gute Lern- und Arbeitsatmosphäre. Die Jade Hochschule stellt sicher, dass diskriminierte Personen auf Wunsch eine rechtliche und psychologische Beratung erhalten und bei Bedarf konkrete Maßnahmen eingeleitet werden.

  • Sexualisierte Diskriminierung ist eine Grenzüberschreitung, die gegen den Willen einer Person geschieht.

  • Sexualisierte Diskriminierung stellt eine gravierende Verletzung der Persönlichkeitsrechte sowie der arbeitsvertraglichen, dienst- und hochschulrechtlichen Pflichten dar.

  • Sexualisierte Diskriminierung ist psychische und physische Gewalt.

Information, Beratung und Regelungen

Einen ersten Überblick zum Thema erhalten Sie in unserem Flyer. In der Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt hat die Jade Hochschule Grundsätze und Regelungen beschlossen, die auf dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) basieren. Die Richtlinie bezieht alle Hochschulangehörigen ein. In einer Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) positionieren sich die Hochschulen ausdrücklich gegen sexualisierte Diskriminierung.

Die von der Gleichstellungsstelle publizierte Broschüre gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt (2011) umfasst konkrete Handlungs- und Beratungsmöglichkeiten, Hilfestellungen für Unterstützer_innen und Expertinnen-Interviews. Die dort abgebildeten Ansprechpersonen und Zuständigkeiten haben sich in der Zwischenzeit teilweise geändert, informieren Sie sich auf unserer Seite Beratungsmöglichkeiten.