Workshops & Projekte im Architekturstudium

Das Architekturstudium basiert auf unterschiedliche Lehrformen. Zum einen gibt es typische Vorlesungen, zum anderen gibt es "Studios", in denen Studierende und Lehrende gemeinsam in Korrekturgesprächen, anhand von Modellen und Skizzen an einer Idee arbeiten. Außerdem finden zusätzlich Workshops statt, die teilweise an einen Kurs oder eine Exkursion gebunden sind. Hierbei bleiben die Studierenden nicht nur unter sich, sondern Experten aus der Praxis oder Studierende aus anderen Ländern nehmen ebenfalls daran teil.

Im Rahmen des Wahlpflichtkurses „Die grünen Zwanziger – Nachhaltigkeitsstrategien für den Fachbereich Architektur“ haben wir versucht, die CO2-Emissionen des Fachbereichs zu ermitteln, um einen Maßnahmenkatalog für eine nachhaltigere Hochschule zu entwickeln.

Aufgrund einer studentischen Initiative haben sich 15 Studierende aus dem Bachelor- und Masterstudium Architektur mit den selbstbestimmten Themen Gebäude, Mobilität, Exkursionen, Modellbau, Mensaessen, Fleischkonsum und Abfallaufkommen beschäftigt. Die Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

Das analoge, als auch digitale Zeichnen und Darstellen sind feste Disziplinen innerhalb der Architekturausbildung. Im Kurs Farbegstaltung von Prof. Peter W. Beckenhaub wurde von den Studierenden eine experimentelle Darstellungsmethodik erprobt.

Seit 2005 gibt es zwischen den Fachbereichen Architektur der Jade Hochschule und der Universität St. Petersburg SPBGASU regelmäßige Workshops.

Es ist für die Studierenden von großem Wert, unter Bedingungen eines realen Ortes, einer realen Gebrauchsanforderung und in Auseinandersetzung mit den Nutzern, eine Idee zu suchen und weiter zu entwickeln.  Die Idee durchläuft dabei viele Schritte bis sie sich, durch gemeinsame handwerkliche Arbeit, als gebautes Objekt präsentiert.

Solche 1:1 realisierten Projekte sind daher schon seit langem Teil der Architekturlehre in Oldenburg. Ziel dieser Aktionen ist es, die Ganzheitlichkeit des Entstehungsprozesses von Architektur für die Studierenden erfahrbar zu machen.