Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ)

Das Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ) versteht sich als interdisziplinär und praxisbezogen und ist in dieser fachlichen Kombination einmalig.

Wir unterstützen die Forschung, Entwicklung, Lehre und Weiterbildung im Bereich Medienwirtschaft und Journalismus. Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre und sind eine wissenschaftliche Einrichtung der Jade Hochschule.

Wir planen und erarbeiten Forschungsprojekte, sowohl in Eigenregie als auch in Kooperation mit Medienorganisationen und der Wirtschaft. In Vorträgen, Konferenzen und Seminaren bieten wir ein Forum für den fachlichen Austausch und die Weiterbildung im Medienbereich.

Entstanden ist das Institut aus dem Studiengang „Medienwirtschaft und Journalismus“, der seit seiner Einführung im Jahr 2001 Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft, Journalismus sowie Informatik und Gestaltung medienbezogen verbindet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Management von Medienprojekten. Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten erfolgreich in Redaktionen, PR- und Werbeagenturen, Kommunikations- und Marketingabteilungen sowie Produktionsgesellschaften.

InMWJ-Vortragsreihe im WiSe 2019

17.10.19 Gregor A. Heussen: Der Filmtext - ein flexibler Chef* im dokumentarischen Erzählerteam

21.11.19 Dr. Imke Hoppe: Klimaschutz als Medienwirkung?

28.11.19 Susanne Dickel: Eintauchen: Wie man VR als Storytelling-Tool nutzt

Aus Naturkatastrophen lernen: Forschungsprojekt CITADINE erfasst Zeitzeugenberichte vergangener Katastrophenfälle

Zielsetzung

CITADINE (Citizen Science and Nature-based-solutions for improved disaster preparedness) ist im Sommer 2019 als transnationales Forschungsprojekt an der Jade Hochschule gestartet. Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist es, mittels Zeitzeugenberichten vergangene Naturkatastrophen zu dokumentieren und damit zur Verbesserung der Stadtentwicklung und der Risikokommunikation beizutragen.  

Unter Beteiligung von fünf weiteren Hochschulen bzw. Instituten aus Europa und Lateinamerika beschäftigt sich die Jade Hochschule in einem über drei Jahre angelegten Forschungsprojekt mit zurückliegenden Naturkatastrophen, wie Sturmfluten, Hitzewellen, Unwettern, Erdbeben oder Dürren. „Dabei steht die Zeitzeugenbefragung im Fokus der Forschung. Wir möchten herausfinden, wie die Betroffenen die Naturkatastrophe erlebt haben, wie sie mit den Folgen der Katastrophe umgingen, und wie die Risiko- und Krisenkommunikation wahrgenommen und bewertet wurde“, erläutert Prof. Dr. Michael Klafft, Projektverantwortlicher an der Jade Hochschule und Professor für Wirtschaftsinformatik, digitale Medien und Krisenkommunikation im Fachbereich Management, Information, Technologie.

Das Wissen der Betroffenen über erlebte Naturkatastrophen soll systematisch erfasst, aufbereitet und als offene Bildungsressource bereitgestellt werden. Mit den Erkenntnissen soll das Risikomanagement sowie die Risikokommunikation in den betroffenen Regionen verbessert und stadtplanerische Präventivlösungen für gefährdete Regionen entwickelt werden.

Hintergrund

Das dreijährige Forschungsvorhaben wird durch das ERANet-LAC Konsortium, einem Verbund der Forschungsministerien verschiedener europäischer, lateinamerikanischer und karibischer Länder, sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Deutschland gefördert. Neben der Jade Hochschule zählen Forschungsinstitute und Universitäten der Dominikanischen Republik (Instituto Tecnológico de Santo Domingo), Chile (Universidad de La Frontera), Argentinien (Universidad Nacional de La Plata) und Polen (Universität Warschau) zu dem Projekt, die jeweils mit unterschiedlichen Fachschwerpunkten zum Forschungsprojekt beitragen.

Media School Nepal Germany

Foto: MSNG-Team/Jade HS
Foto: MSNG-Team/Jade HS

Die Media School Nepal Germany (MSNG) ist eine Kooperation zwischen der nepalischen Kathmandu University (KU) und der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Zehn Nepali des Bachelor-Studiengangs „Media Studies“ und zehn Studierende des Bereiches „Medienwirtschaft und Journalismus B.A.“ arbeiten dabei zwei Wochen gemeinsam an einem Online-Blog, lernen die Unterschiede der beiden Mediensysteme kennen und analysieren wie die Pressefreiheit gehandhabt wird.

Die Media School wurde von Prof. Dr. Beate Illg ins Leben berufen und wurde bereits einmal in Wilhelmshaven und einmal in Kathmandu durchgeführt. Für Illg ging ein Herzenswunsch in Erfüllung: „Die Media School in Wilhelmshaven war ein erster wichtiger Schritt. Weitere gegenseitige Lehrkooperationen folgten:  Dank einer Förderung über Erasmus+ im Wintersemester 2016/17 konnten drei nepalesische Media-Studies-Studenten für ein Semester an der Jade Hochschule studieren und umgekehrt ein MWJ-Student an die Kathmandu University gehen. Außerdem hatten im Frühjahr 2016 zwei Media-Studies-Dozenten der KU, Kunda Dixit und Sudarshan Dahal, im Rahmen der Jahrestagung der Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) die Jade Hochschule in Wilhelmshaven besucht, Vorträge gehalten und Forschungsergebnisse präsentiert.

Weitere Infos zur Media School Nepal Germany finden Sie im Blog.

Berichterstattung zur Kooperation:

Kooperation mit Kathmandu University startet mit gemeinsamer Media School

Vom Himalaya zur Nordsee

Studentische Exkursion nach Nepal