Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ)

Das Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ) versteht sich als interdisziplinär und praxisbezogen und ist in dieser fachlichen Kombination einmalig.

Wir unterstützen die Forschung, Entwicklung, Lehre und Weiterbildung im Bereich Medienwirtschaft und Journalismus. Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre und sind eine wissenschaftliche Einrichtung der Jade Hochschule.

Wir planen und erarbeiten Forschungsprojekte, sowohl in Eigenregie als auch in Kooperation mit Medienorganisationen und der Wirtschaft. In Vorträgen, Konferenzen und Seminaren bieten wir ein Forum für den fachlichen Austausch und die Weiterbildung im Medienbereich.

Entstanden ist das Institut aus dem Studiengang „Medienwirtschaft und Journalismus“, der seit seiner Einführung im Jahr 2001 Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft, Journalismus sowie Informatik und Gestaltung medienbezogen verbindet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Management von Medienprojekten. Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten erfolgreich in Redaktionen, PR- und Werbeagenturen, Kommunikations- und Marketingabteilungen sowie Produktionsgesellschaften.

Veranstaltungen

InMWJ-Vortragsreihe - Termine im Wintersemester 2018/19

18.10.18 Richard Paluch: Die Digitalisierung des Gesundheitswesens

08.11.18 Dr. Christine Horz: Gemeinwohlorientiertes Internet?  

22.11.18 Dr. Thomas Brey M.A.: Nachrichtenagenturen im Mediengeschäft

Media School Nepal Germany

Foto: MSNG-Team/Jade HS
Foto: MSNG-Team/Jade HS

Die Media School Nepal Germany (MSNG) ist eine Kooperation zwischen der nepalischen Kathmandu University (KU) und der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Zehn Nepali des Bachelor-Studiengangs „Media Studies“ und zehn Studierende des Bereiches „Medienwirtschaft und Journalismus B.A.“ arbeiten dabei zwei Wochen gemeinsam an einem Online-Blog, lernen die Unterschiede der beiden Mediensysteme kennen und analysieren wie die Pressefreiheit gehandhabt wird.

Die Media School wurde von Prof. Dr. Beate Illg ins Leben berufen und wurde bereits einmal in Wilhelmshaven und einmal in Kathmandu durchgeführt. Für Illg ging ein Herzenswunsch in Erfüllung: „Die Media School in Wilhelmshaven war ein erster wichtiger Schritt. Weitere gegenseitige Lehrkooperationen folgten:  Dank einer Förderung über Erasmus+ im Wintersemester 2016/17 konnten drei nepalesische Media-Studies-Studenten für ein Semester an der Jade Hochschule studieren und umgekehrt ein MWJ-Student an die Kathmandu University gehen. Außerdem hatten im Frühjahr 2016 zwei Media-Studies-Dozenten der KU, Kunda Dixit und Sudarshan Dahal, im Rahmen der Jahrestagung der Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) die Jade Hochschule in Wilhelmshaven besucht, Vorträge gehalten und Forschungsergebnisse präsentiert.

Weitere Infos zur Media School Nepal Germany finden Sie im Blog.

Berichterstattung zur Kooperation:

Kooperation mit Kathmandu University startet mit gemeinsamer Media School

Vom Himalaya zur Nordsee

Studentische Exkursion nach Nepal

MeteoValue: Konzeption von Mehrwertdiensten zur Warnung vor Störungen des Verkehrsflusses und Gefährdungen der Verkehrsinfrastruktur durch meteorologische Ereignisse

Problemstellung

Extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder Frost bedrohen die Sicherheit der Verkehrswege in Deutschland auf zweierlei Weise. Die erste Bedrohung betrifft die Verkehrsteilnehmer, die sich zum Zeitpunkt am Ort des Wetterereignisses befinden, beispielsweise durch Aquaplaning bei Starkregen. Die zweite Bedrohung betrifft die Infrastruktur direkt und tritt oft nach einem längeren Zeitraum ein, beispielsweise die Schädigung des Asphalts durch Frostperioden.

Projektziel

Ziel des Projektes „MeteoValue“ ist es, das Risiko der Bedrohung von Verkehrsteilnehmern und Verkehrsstraßen durch zuverlässige und hochauflösende Wettervorhersagen zu minimieren. Der Schutz der Verkehrsteilnehmer erfolgt über Warnungen unmittelbar vor Eintreten des Wetterereignisses. Die Früherkennung von stark beanspruchter Infrastruktur wird durch die Aufzeichnung extremer Wetterdaten über einen entsprechenden Zeitraum gewährleistet. Ist beispielsweise eine Brücke überdurchschnittlich oft extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, schlägt das System Alarm und die Bausubstanz kann überprüft werden.

Durchführung

Im Rahmen einer Vorstudie werden zunächst drei Arten von Diensten (Verkehrs- und Wetterwarnungen, Analyse von witterungsbedingten Belastungen von Brücken und Straßen) entwickelt und miteinander verknüpft. In Zusammenarbeit mit möglichen Nutzern werden diese Konzepte dann auf ihre Umsetzbarkeit und Akzeptanz erprobt.

Projektlaufzeit: 05/2017 - 04/2018

Projektpartner: Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Berlin; Jade Hochschule Wilhelmshaven; CMF Flimate Media Factory UG, Potsdam

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.