• Ingenieurinformatik studieren in Wilhelmshaven

    Möchtest du Technik nicht nur anwenden, sondern aktiv die Zukunft mitgestalten? Der Masterstudiengang Ingenieurinformatik verbindet klassische ingenieurwissenschaftliche Disziplinen mit Systemtechnik und Informatik und bereitet dich gezielt darauf vor, den digitalen Wandel im Ingenieurbereich mitzugestalten. Du lernst, komplexe technische Systeme ganzheitlich zu verstehen und innovative Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

    Neben vielfältigen Karrierechancen in der Industrie legt der Studiengang einen besonderen Fokus auf die Qualifizierung für Entwicklung, Forschung und Wissenschaft. Mit fundierten theoretischen Kenntnissen und praxisnaher Projektarbeit bist du bestens darauf vorbereitet, anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsaufgaben selbstständig, eigenverantwortlich und im Team zu bearbeiten.

    Der Masterstudiengang dauert drei Semester, umfasst 90 ECTS-Punkte und eröffnet dir sehr gute Perspektiven in Industrie, Forschung und Entwicklung – für alle, die Technik weiterdenken und Innovation aktiv vorantreiben wollen.

    Alle Information im Überblick
    Abschluss
    Master of Science (M.Sc.)
    Bewerbung für inländische Studierende
    01.06. bis 05.10. oder 01.12. bis 15.03. via Jade eCampus
    Bewerbung für Internationals
    01.04. bis 05.09. oder 01.10. bis 15.02. via uni-assist
    Studienbeginn
    Wintersemester und Sommersemester
    Regelstudienzeit
    3 Semester
    Leistungspunkte gemäß ECTS
    90
    Studienort
    Studienform
    Präsenz, teilzeitgeeignet
    Lehrsprache
    Deutsch
    Numerus Clausus / Zulassungsbeschränkung
    Nein
    Zugangsvoraussetzungen
    Semesterbeitrag und -gebühren

    Lehrinhalte "Ingenieurinformatik, M. Sc."

    • Wenn nicht anders angegeben, werden alle Module mit 5 ECTS bewertet. 

      Im Modulhandbuch erhältst du detailliertere Informationen zu jedem einzelnen Modul.

      1. Semester

      • Ingenieurwissenschaftliche Applikationen
      • Numerische Mathematik
      • Wissenschaftliches Arbeiten
      • 3x Wahlpflichtmodul

      2. Semester

      • Algorithmen und Datenstrukturen
      • 5x Wahlpflichtmodul

      3. Semester

      • Masterarbeit mit Kolloquium (30 ECTS)
      • Agile Produktentwicklung
      • Artificial Intelligence and Machine Learning (ENGL.)
      • Computersicherheit
      • Data Science
      • Kleine Forschungsarbeit
      • Netzwerkprogrammierung
      • Objektorientierte Programmierung-Vertiefung
      • Parallele Programmierung
      • Real Time Computing
      • Rechner- und Netzwerkarchitektur
      • Sicherheitskritische Systeme
      • Software Engineering
      • Systemprogrammierung
      • Systems Engineering

      Die Modulauswahl richtet sich nach dem tatsächlichen Angebot des Fachbereiches. Sie wird unter Berücksichtigung von wichtigen Entwicklungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Technik vom Fachbereichsrat beschlossen und kann für jedes Semester aktualisiert werden. Die aktuelle Liste wird vor Beginn des Semesters in geeigneter Weise bekannt gegeben.

    • Der Studiengang Ingenieurinformatik wird aktuell in zwei Varianten angeboten:

      Variante 1: Vollzeit-Präsenzstudium

      • Parallele Struktur der Vorlesungsangebote
      • Regelstudienzeit 3 Semester
      • Sommersemester 1. März bis Anfang Juli
      • Wintersemester 20. September bis Ende Januar

      Variante 2: Teilzeit-Präsenzstudium

      • Angebote der Module über das jeweilige Semester
      • Minimum 1 Teilmodul (5 LP)
      • Maximum 3 neue Teilmodule (15 LP)
      • Studienzeit 4-13 Semester je nach Anzahl belegter Module

    Praxisbezug

    Der Masterstudiengang ist konsequent anwendungs- und forschungsnah ausgerichtet. Die theoretischen Inhalte werden eng mit ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen der Informatik, projektorientierten Aufgabenstellungen sowie Laborlehrveranstaltungen verknüpft. In ausgewählten Modulen arbeitest du an praxisnahen Fragestellungen an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften, Systemtechnik und Informatik, analysierst technische Zusammenhänge und wendest wissenschaftliche Methoden unmittelbar auf reale ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen an.

    Ein zentraler Bestandteil des Praxisbezugs ist die Masterarbeit, in der du eigenständig oder im Team an einer komplexen, praxisnahen Problemstellung arbeitest. Diese ist häufig in laufende Forschungs- oder Entwicklungsprojekte eingebunden und ermöglicht dir, vertiefte Kompetenzen in ingenieurwissenschaftlichen Applikationen der Informatik gezielt einzusetzen und Erfahrungen in typischen späteren Tätigkeitsfeldern zu sammeln.

    Einblicke

    Studentin arbeiten am Rechner.
    Drei Studierende sitzen im Vorlesungssaal und lächeln in die Kamera.
    Stehender Mann erklärt sitzender Frau am Bildschirm etwas im Unterrichtsraum.

    Qualifikationsziele

    • Der Masterstudiengang baut auf einem vorhandenen ingenieurwissenschaftlichen Abschluss ohne weitere fachliche Einschränkung auf. Hier besteht bewusst keine Eingrenzung auf einzelne ingenieurwissenschaftliche Disziplinen, wie Elektrotechnik oder Maschinenbau, sondern es werden bewusst auch die weiteren an der Jade Hochschule angebotenen Disziplinen wie das Bauingenieurwesen mit adressiert. Der Zugang zum Studiengang ist Bachelorabsolvent_innen aller ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge gegeben. Somit steht die Vertiefung und Ausweitung der vorhandenen Informatikkenntnisse auf Basis einer soliden ingenieurwissenschaftlichen Grundausbildung im Fokus. Zusätzlich zu Tätigkeiten in der Industrie setzt der Studiengang einen deutlichen Schwerpunkt auf die Berufsqualifizierung in Entwicklung, Forschung und Wissenschaft.  

      Die Entwicklungen in der Industrie zeigen eindrucksvoll, wie groß das Potenzial und der Bedarf an einer Umsetzung der digitalen Möglichkeiten ist. Die im Studiengang „Ingenieurinformatik“ zu erwerbenden Qualifikationen erfüllen in dieser Hinsicht die Anforderungen der sich im digitalen Wandel befindlichen Arbeitswelt, womit der Fachbereich Ingenieurwissenschaften auf die Erfordernisse der (regionalen) Industrie sowie Erkenntnisse aus den Absolvent_innen-Befragungen reagiert. Durch die Digitalisierung im Allgemeinen, und speziell im Ingenieurbereich, ergibt sich ein wachsender Bedarf an Ingenieur_innen aller Fachrichtungen mit ausgeprägten Informatikfähigkeiten (siehe zum Beispiel ifo Studie 2018: „Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt“). Große Automobilhersteller wie BMW, Volkswagen, Daimler benötigen vermehrt genau das Absolvent_innenprofil des Studiengangs Ingenieurinformatik. So lässt BMW zum Beispiel einen Teil seiner Maschinenbauingenieur_innen zu Software-Experten umschulen (https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/bmw-harald-krueger-laesst-maschinenbauer-zu-softwareexperten-umschulen-a-1091155.html). Dieses deckt sich mit den Erfahrungen des Fachbereiches.

      Darüber hinaus gibt es viele weitere Berührungspunkte mit Unternehmen und Institutionen auf diesem Gebiet. Die vorgeschlagenen Studieninhalte des geplanten Angebots sind daher in Rücksprache und Konsultation mit regionalen KMU entstanden. Die Absolvent_innen des Masterstudiengangs „Ingenieurinformatik“ werden demnach sowohl regional als auch überregional ein großes Angebot an Arbeitsplätzen vorfinden.

    • Der Masterstudiengang Ingenieurinformatik dient der Vermittlung tiefer gehender Grundlagen- und ausgewählter Spezialkenntnisse aus dem Bereich der Informatik an Studierende, die einen anwendungsorientierten ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiengang mit gutem Erfolg abgeschlossen haben. Der Studiengang Ingenieurinformatik verbindet die klassischen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen mit Systemtechnik und Informatik. Der Studiengang ist anwendungsorientiert. Es werden theoretische und projektpraktische Kenntnisse und Methoden mit Fokus auf ingenieurwissenschaftliche Applikationen der Informatik gelehrt, die über das Maß eines grundständigen Fachhochschulabschlusses hinausgehen. Er entwickelt die Befähigung zur selbstständigen eigenverantwortlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit allein oder im Team an anspruchsvollen Aufgabenstellungen. Die bzw. der Studierende sammelt dafür direkte Erfahrungen in projektorientierten Studienmodulen auf überdurchschnittlichem Niveau.

      Der Studiengang ist als konsekutiver Hochschulabschluss konzipiert und vermittelt den Studierenden durch seinen Praxisbezug Eindrücke von ihren möglichen späteren Berufsfeldern. Unter Berücksichtigung der bestehenden ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiengänge der Jade Hochschule und insbesondere im Fachbereich Ingenieurwissenschaften ist die Zielsetzung bei diesem Masterstudiengang, den Absolvent_innen zu ermöglichen, am gesellschaftlichen Prozess der Digitalisierung im Ingenieurbereich gestaltend teilzunehmen. Dabei verbindet er die klassischen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen mit Informatik und bietet so eine leistungsstarke, arbeitsmarktrelevante Möglichkeit der beruflichen Qualifizierung. Als Alleinstellungsmerkmal kann die klare Ausrichtung auf ingenieurwissenschaftliche Applikationen der Informatik genannt werden. Zusätzlich zu Tätigkeiten in der Industrie setzt der Studiengang einen Fokus auf die Berufsqualifizierung in Entwicklung, Forschung und Wissenschaft.

      Die Absolvent_innen des Studiengangs:

      • können eigenständig Aufgaben bearbeiten und dokumentieren, die sich im beruflichen Umfeld, insbesondere in Hinblick auf Forschung und Entwicklung, ergeben. Sie haben das breite Grundlagenwissen innerhalb des Angebotes der Ingenieurwissenschaftlichen und Informatikmodule (Numerische Mathematik, Ingenieurwissenschaftliche Applikationen, Algorithmen und Datenstrukturen) vertieft und spezifische Kenntnisse im Bereich der Informatik (je nach Wahl, z.B. Software Engineering, Agile Methoden, Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen u.a.) angeeignet und können auf deren Grundlage die Zusammenhänge insgesamt, wie auch unter Berücksichtigung der Verschränkungen dieser Bereiche beschreiben, analysieren und erklären. Sie haben die Befähigung zum selbstständigen eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeiten:

        • Entwurf und Ausführung eines Forschungsplans

        • Einsatz adäquater wissenschaftlicher Methoden

        • Darstellung und kritische Würdigung von Forschungsergebnissen.
          Damit verfügen sie über ein analytisch-wissenschaftliches Verständnis von komplexen ingenieurwissenschaftlichen und informatischen Sachverhalten zum Zweck der theoretischen Erklärung und der Identifikation innovativer technischer Gestaltungsmöglichkeiten.

      • eignen sich selbständig neues Wissen und Können an, können ihr breites und detailliertes Wissen und Verstehen sowie ihre Fähigkeiten zur Problemlösung auch in neuen und unvertrauten Situationen anwenden, die in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang mit den Disziplinen Ingenieurwissenschaften und Informatik stehen. Sie sind in der Lage, sich sach- und fachbezogen mit Vertreter_innen unterschiedlicher akademischer und nicht-akademischer Handlungsfelder über alternative, theoretisch begründbare Problemlösungen auszutauschen sowie konzeptionell und zielorientiert zu handeln. Sie wissen auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen und dabei gesellschaftliche, wissenschaftliche und ethische Erkenntnisse zu berücksichtigen, die sich aus der Anwendung ihres Wissens und aus ihren Entscheidungen ergeben.

      • Neben den rein technischen Inhalten verfügen die Absolvent_innen über die Qualifikation in anderen Fachgebieten (Überfachliche Qualifikationen), die für eine erfolgreiche Ingenieurarbeit im betrieblichen, wirtschaftlichen und internationalen Umfeld notwendig ist. Sie entwickeln ein berufliches Selbstbild, das sich an Zielen und Standards professionellen Handelns sowohl in der Wissenschaft als auch den Berufsfeldern außerhalb der Wissenschaft orientiert. Sie sind in der Lage, verantwortungsethisch ihr berufliches Handeln in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Folgen zu reflektieren und ihr berufliches Handeln weiterzuentwickeln sowie in einem Team herausgehobene Verantwortung zu übernehmen.

    • Studierende des Studiengangs „Ingenieurinformatik“ erwerben in ihrem Studium auch überfachliche Kompetenzen, die ihnen ermöglichen, die Relevanz ihres ingenieurwissenschaftlichen Fachwissens für aktuelle gesellschafts- und umweltpolitische Fragestellungen zu verstehen, eine Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und Diversität zu entwickeln und damit einen nachhaltigen gesellschaftlichen Beitrag leisten zu können. Die Lehrenden sind gefordert, Handlungsfelder, Möglichkeiten und Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements im Rahmen des Curriculums mit zu bedenken und anzuregen. So werden die Studierenden motiviert, ihre im Studium erlangte professionelle Handlungs- und Urteilsfähigkeit nicht nur auf das ingenieurwissenschaftliche oder berufliche Handlungsfeld zu begrenzen, sondern auch zivilgesellschaftlich einzusetzen. Insofern sind die Studierenden aufgefordert, z.B. durch Gremienarbeit und studentische Selbstverwaltung hochschulpolitische Verantwortung zu übernehmen.

      Unsere Absolvent_innen

      • sind in der Lage, relevante Informationen in ihrem Handlungsfeld zu sammeln, zu bewerten und zu interpretieren, hierbei aber auch eigene und fremde Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und ihre Bedeutung in einen zivilgesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen.
      • verfügen über die Fähigkeit, ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen als mehrdimensionale Aufgabenkomplexe zu betrachten, in denen neben wissenschaftlichen im gleichen Maße gesellschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigt werden.
      • können ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in der Öffentlichkeit oder vor einem Fachpublikum unter Berücksichtigung ethischer und gesellschaftspolitischer Gesichtspunkte vertreten.

      Bei der Weiterentwicklung der Curricula hat sich der Fachbereich Ingenieurwissenschaften auch auf das Leitbild der Jade Hochschule gestützt. Die fünf Grundwerte: innovativ, kompetent, kooperativ, vielfältig und zugewandt prägen das Verständnis von Hochschulangehörigen -somit auch von Studierenden- über die gesellschaftliche Verantwortung dafür, was und wie gemeinsam gelehrt, gelernt, gefördert, entwickelt bzw. umgesetzt wird.

    • Der Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden gilt eine besondere Aufmerksamkeit. Der Studiengang „Ingenieurinformatik“ zeichnet sich durch einen großen 40-ECTS-Wahlpflichtbereich aus. Studierende können weitestgehend frei ihre Module aus dem Kursangebot wählen und ihre eigenen Schwerpunkte individuell setzen. Dadurch formen sie ein eigenes Profil, um gezielt ihren persönlichen Interessen im Hinblick auf spätere berufliche Tätigkeit nachzugehen. Mit einer persönlichen Betreuung (kleine Kurse mit in der Regel 8-20 Teilnehmern, Unterstützung durch einen Studiengangsbeauftragten) werden die Studierenden auf diesem Weg begleitet und beraten.

      Im Rahmen der fachwissenschaftlichen Ausbildung wird die Persönlichkeitsentwicklung durch eine Kombination eigenständiger, individueller Arbeit mit Gruppenarbeiten unterstützt. Diese Lehr- und Lernform fördert neben der fachlichen Weiterentwicklung auch die individuelle Sozialkompetenz und Verbindlichkeit durch die Erfahrung der wechselseitigen Abhängigkeit innerhalb eines Teams. In (Labor)Veranstaltungen wird sowohl das Arbeiten in Gruppen, das Lösen von Konflikten, das Abwägen von Entscheidungen als auch die Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse und das wissenschaftliche Schreiben vermittelt. All das sowie die oben erwähnte Gremienbeteiligung und die damit verbundene Entscheidungskompetenz trägt ihren Teil zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung bei.

      Des Weiteren gibt es Bildungsaktivitäten, die extra-curricular im Rahmen des Jade Kulturwerks angeboten werden. Das Engagement über den Vorlesungsplan hinaus gibt den Studierenden und allen Hochschulangehörigen die Gelegenheit, ein breit gefächertes kulturelles Angebot zu gestalten und zu nutzen.

      Kompetenzen:

      • Fähigkeit zur eigenständigen Forschung
      • Projekt- und Zeitmanagement
      • Teamfähigkeit
      • Wissenschaftliche Ethik und professionelles Verhalten
      • Wissenschaftliches Schreiben, Präsentation und Diskussion

      Die Nutzung des Mobilitätsfensters (z.B. im zweiten Fachsemester) für freiwillige Auslandsaufenthalte für Studium und/oder Praktika fördert die Ausbildung einer europäischen Identität und schärft den Blick für die kulturelle Vielfalt.

    Berufsbild

    Der Masterstudiengang Ingenieurinformatik baut auf einem vorhandenen ingenieurwissenschaftlichen Abschluss ohne weitere fachliche Einschränkung auf. Hier besteht bewusst keine Eingrenzung auf einzelne ingenieurwissenschaftliche Disziplinen. Die Vertiefung und Ausweitung der vorhandenen Informatikkenntnisse steht im Fokus. Zusätzlich zu Tätigkeiten in der Industrie setzt der Studiengang einen deutlichen Schwerpunkt auf die Berufsqualifizierung in Entwicklung, Forschung und Wissenschaft.

    Die Entwicklungen in der Industrie zeigen eindrucksvoll, wie groß das Potenzial und der Bedarf an einer Umsetzung der digitalen Möglichkeiten ist. Die im Studiengang „Ingenieurinformatik“ zu erwerbenden Qualifikationen erfüllen in dieser Hinsicht die Anforderungen der sich im digitalen Wandel befindlichen Arbeitswelt. Durch die Digitalisierung im Allgemeinen, und speziell im Ingenieurbereich, ergibt sich ein wachsender Bedarf an Ingenieur_innen aller Fachrichtungen mit ausgeprägten Informatikfähigkeiten (siehe zum Beispiel ifo Studie 2018: „Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt“). Große Automobilhersteller wie BMW, Volkswagen, Daimler benötigen vermehrt genau das Absolvent_innenprofil des Studiengangs Ingenieurinformatik.

    Absolvent_innen des Master Studiengangs Ingenieurinformatik haben die Befähigung zur beamtenrechtlichen Laufbahn des höheren Dienstes sowie die wissenschaftliche Befähigung zur Aufnahme eines Promotionsstudiums an einer Universität.

    Ihre Verdienstaussichten können Sie mithilfe des Gehaltsvergleiches des Statistischen Bundesamtes schätzen lassen.

    Internationales

    Outgoings

    Grundsätzlich bietet dir der Studiengang die Möglichkeit, internationale Erfahrungen in dein Studium zu integrieren. Der Studienaufbau ermöglicht es dir, insbesondere das zweite Semester als Auslandssemester zu gestalten.

    Internationale Kompetenz erwirbst du aber nicht nur im Ausland, sondern auch direkt am Campus Wilhelmshaven: etwa durch englischsprachige Lehrangebote oder internationale Projekte während des Semesters.

    Incomings

    Unser internationales Programm richtet sich an Gaststudierende mit guten Englischkenntnissen (sowohl mündlich als auch schriftlich) und Grundkenntnissen in Deutsch. Die Kurse werden in englischer Sprache gelehrt und gehören zu unserem Wahlpflichtprogramm, so dass du zusammen mit deutschen Studierenden lernst und arbeitest. Die Lerngruppen sind klein – üblicherweise mit 15 bis 40 Teilnehmenden.

    Gern kannst du auch an unserem regulären, deutschsprachigen Kursangebot teilnehmen, entsprechende Deutschkenntnisse vorausgesetzt.

    Studienort Wilhelmshaven

    Campus Wilhelmshaven

    Stadt Wilhelmshaven

    Bewerbungsprozess

    Bewerbung über den eCampus

    Danach gibst du online die Bewerbung für den gewünschten Studiengang ab und beantragst die Immatrikulation. Der eCampus führt dich dabei Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess.

    Nachdem du alle erforderlichen Angaben gemacht hast, werden dir die einzureichenden Unterlagen im Upload-Bereich im Jade eCampus angezeigt. Lade dort die unterschriebene "Annahmeerklärung" aus dem "Antrag auf Immatrikulation" sowie alle weiteren geforderten Dokumente hoch und überweise den Semesterbeitrag!

    Prüfung und Status der Bewerbung

    Im Anschluss werden die eingereichten Unterlagen durch das Immatrikulationsamt geprüft und du erhälst eine automatisch generierte Mail mit der Bitte, deinen Status im Bewerberportal zu überprüfen. 

    Anschließend können fehlerhafte oder fehlende Unterlagen nachgereicht werden.

    Immatrikulation und Zugangsdaten

    Sobald alle Unterlagen vollständig und korrekt vorliegen sowie der Semesterbeitrag auf dem Konto der Jade Hochschule eingegangen ist, wird deine Immatrikulation durchgeführt.

    Nach der Immatrikulation werden dir im Jade eCampus deine initialen Zugangsdaten und ein Link zur Aktivierung deines studentischen Hochschulzugangs angezeigt. Bitte aktiviere diesen innerhalb von 28 Tagen und notiere deine Zugangsdaten.

     

    Registrierung

    [INFOS FOLGEN] [INKL. INFOS ZUR FINANZIERUNG]

    FAQ

    • Ein Teilzeitstudium bedeutet, dass du pro Semester weniger Module belegst als im Vollzeitstudium. Du darfst höchstens 15 ECTS pro Semester machen. Wenn du mehr als 15 ECTS erbringst, verlierst du rückwirkend den Status als Teilzeitstudierende_r.
      Wichtig: Wiederholungsprüfungen aus früheren Semestern zählen nicht zu diesen 15 ECTS. Während du deine Bachelorarbeit schreibst, ist ein Teilzeitstudium nicht möglich.

      Du beantragst das Teilzeitstudium formlos bei der Prüfungskommission, und zwar spätestens einen Monat nach Beginn der Vorlesungen. Der Antrag gilt für zwei aufeinanderfolgende Semester. Danach endet das Teilzeitstudium automatisch. Wenn du danach weiter in Teilzeit studieren möchtest, musst du einen neuen Antrag stellen.

    • Ja, über das Erasmus-Programm oder andere Austauschprogramme ein Auslandssemester oder ein Studienjahr an einer Partnerhochschule zu absolvieren. Der Auslandsaufenthalt kann in den Studienverlauf integriert werden und ist in der Regel ohne Verlängerung der Regelstudienzeit möglich.

    • Die Berufsaussichten sind sehr gut, da Ingenieurinformatik eine Schlüsselrolle in zentralen Zukunftsbranchen wie Energieversorgung, Digitalisierung, Automatisierung und Industrie 4.0 spielt. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Elektroingenieur_innen in Industrie, Forschung und Entwicklung.

    • Unser Immatrikulationsamt hat genau für solche Fälle eine FAQ mit allgemeinen Fragen zusammengestellt.